Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management mit Lucia Yapi zu „Social Search“ berichtet Dorothea Tiefenauer.

Lucia Yapi führt mit beschwingtem Power durch einen vollbepackten SEO-Tag.

Wer, wie es dem aktuellen Trend entspricht, auf Inbound Marketing setzt, hat über eine auf Suchmaschinen optimierte Website beste Chancen auf eine hohe Besucher- und Käuferzahl. Inbound Marketing stellt den Inhalt ins Zentrum. Dieser wird über Blogs, E-Newsletter, Suchmaschinenmarketing und Social-Media-Marketing den Usern zugänglich gemacht, um sie als Kunden zu gewinnen.

Im Schnitt werden nur die drei ersten Suchresultate beachtet, weiter gescrollt wird selten. Bittere Tatsache also ist: „Wer online nicht gefunden wird, existiert nicht.“ Analysetools wie Seorch, Google Analytics oder die Search Console von Google liefern rasche Antworten, wo optimiert werden sollte. Dazu auch folgende zwölf SEO-Tipps.

Zwölf SEO-Tipps für eine erfolgreiche Onlinepräsenz

  1. Zuoberst steht der Nutzer.
    Google achtet auf Relevanz und Aktualität. Wer nicht regelmässig seinen Inhalt aktualisiert, diesen neu und spannend gestaltet, fliegt zurück im Rating.
  2. Einzigartigen Inhalt bieten.
    Doppelt oder gar mehrfach geführter Inhalt, straft Google mit einem tieferen Ranking ab. Weniger ist mehr. Es bringt nichts, die Domain doppelt zu führen: Besser man entscheidet sich, ob die Domain mit oder ohne www gefunden werden soll und setzt auf eine der beiden Varianten.
  3. Relevante Keywords platzieren.
    Tools wie Keywordplanner und Google Trends helfen dabei.
  4. Keywords und URLs.
    Im Titel und im Lead die Keywords prominent am Anfang des Titels und des Satzes setzen. Schlüsselwörter gilt es vor allem im ersten Drittel des Textes platzieren und auch in der URL zu verwenden. Verständliche, für sich sprechende URLs wählen.
  5. Title und Description Tag.
    Titel und beschreibende Hinweise sind für jede einzelne Seite aufsetzen. Eine individuelle Beschreibung erhöht Klickrate und Traffic.
  6. Mobile Website
    Wer keine auf das mobile Anwendungen optimierte Website besitzt, dessen Inhalte werden ab Januar 2017 auf dem Mobile nicht mehr als Suchresultate angezeigt.
  7. Sichere Website.
    Die Verschlüsselung https wird von Google bisher nicht als Musskriterium deklariert. Mittlerweile deuten alle Zeichen darauf hin, dass dieser Schritt bald erfolgen wird. „Sie befinden sich auf einer unsicheren Website“ begegnet einem in letzter Zeit immer öfter.
  8. Schnelle Website.
    Eine rasche Ladezeit der Website ist Pflicht. 85 Punkte sollten es schon sein. Das Testen geht schnell und kostenlos mit dem Tool PageSpeedInsights.
  9. Einfache Navigation.
    Je flacher die Hierarchie der Website und je sinnvoller die Begriffsbezeichnungen desto besser.
  10. XML-Sitemap erstellen.
    Eine vollständige, an Google übermittelte Liste aller Sites eines Webauftritts inklusiv der Informationen über Videos, Bilder und Nachrichten garantiert das sofortige Auffinden in der Suchmaschine. Das Warten auf den Crawler bleibt einem so erspart.
  11. Backlinks nutzen.
    Backlinks bringen Nutzer und Google zur Zielseite. Empfehlungen, soziale Netzwerke, Blogs und Foren sind relevante Orte für Backlinks. Zu bevorzugen sind Backlinks mit einem engen thematischen Bezug zur Site, einer hohen Autorität der Domain und Links innerhalb von Fliesstexten aus möglichst diversen Quellen.
  12. Social Media wirkt.
    Social Media beeinflussen die Präsenz auf Google positiv. Guter Content führt mit Social Media zu gutem Ranking. Via Shares, Likes und Backlinks zahlen Social Media Massnahmen auf SEO ein. Es zahlt sich aus, den eigenen Auftritt mindestens auf den Plattformen Facebook, Linkedin oder Xing und Twitter vollständig zu erfassen sowie Google My Business sauber aufzusetzen.