Live aus der Bay Area San Francisco – CAS Digital Leadership – bloggen Eva Handschin und Michael Achermann, Start mit Welcome Dinner Sonntagabend und 1. Tag der Study-Tour Group 2.

Pünktlich auf 19:00 Uhr haben sich die ‚Revolut-Rockstars‘ (Jonas Epp hat uns alle mit Revolut-Cards ausgestattet) am Sonntagabend zum Welcome Dinner im Restaurant Bluestem, SF versammelt. See at: http://www.revolut.com

Day 1 – Kick-off and program for the week

Treffpunkt am 1. offiziellen Tag der Study Tour war unsere Homebase bei The Vault, 415 Jackson Street, SF. Unser Studiengangs-Leiter Patrick Comboeuf startete den Tag mit der offiziellen Einleitung und schwört uns auf den Klassengeist ein…awesome let’s get rocket. Gert Christen, welcher uns neben Patrick Comboeuf durch die Woche führen wird, war früher Direktor von Nokia und CEO beim Stadtzentrum Zürich und lebt und arbeitet nun seit zwei Jahren in San Francisco.

Wir als digitale Leader müssen mit auftretenden Problemstellungen spontan umgehen und diese lösen können, deshalb sich auf mögliche Veränderungen freuen und als Herausforderungen annehmen. Als digital Leaders sollen wir auf allen Kanälen kommunizieren (Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Xing, etc.).

Obwohl digital schon erhalten, stellt Gert Christen uns nochmals das hammermässige Programm (28 Programmpunkte in 6 Tagen) der Woche vor und erläutert kurz die einzelnen Stationen. At the end of the week we understand Silicon Valley! Absolutely cool is…….in San Francisco können wir alle grossen TechUnternehmen in 20 Minuten zu Fuss erreichen, let’s do that.

Chuck Derrah oder wie man auch ohne SmartPhone in der weltweit führenden TechCity glücklich sein kann

Prof. Dr. Chuck Derrah ist Anthropologe und Professor an der San José State University. Er zeigt uns seinen Blick auf Silicon Valley, oder wie aus einer TechWelt eine personifizierte Umgebung wird.

To get warm…..erzählt er uns eine Geschichte, die er unlängst auf seiner Reise nach Indien erlebt hat: Auf seiner Wanderung einen Berg hoch, kam ihm ein Angestellter des Hotels, in dem er mit seiner Frau übernachtete, singend entgegen. Chuck hat sich gewundert, da der Weg sehr anstrengend war. Auf seine Frage, warum er denn so happy sei, antwortete der Angestellte, er sei auf den Berg gelaufen, um zu telefonieren und es hat funktioniert! Krass, aber auch das gibt’s heute noch…..not connected. Da haben wir verstanden, Chuck will uns eine neue Sicht auf den Hype um Silicon Valley vermitteln. Er fordert uns auf, diesen Hype zu hinterfragen. Amazing, über 10% aller HighTech Manufakturen der USA sind im Silicon Valley und das Silicon Valley wird zum wichtigsten Fahrzeuginkubator von ganz USA.

Chuck besitzt ein Haus mitten im Valley. Er könnte dies für richtig viel Geld verkaufen, was er aber nicht will, da er in diesem Haus aufgewachsen ist und er es irgendwann an seine Kinder weitergeben will. Er erzählt uns, dass aufgrund der enormen Steigerung der Grundstückspreise die Nachbarn ständig wechseln, was wiederum das Zusammenleben in der Gemeinschaft enorm beeinflusst.

Wenn Menschen nach dem Grund um den Hype von SV gefragt werden, sprechen sie nicht über Technologie, nicht über Opportunitäten, sondern dass die Location sexy ist, ……..was bedeutet, dass die Region bereit ist, Risiko zu übernehmen. SV ist ein Gütesiegel…wenn man sich in SV einen Namen gemacht hat, hat man höchste Wertschätzung, denn es ist der kompetitivste Ort der Welt. Das momentane BigThing ist DISRUPT und DISRUPT steht für SV (Bsp. Netflix, UBER, etc.).

Misserfolg ist akzeptiert in SV, es nicht zu versuchen ist unakzeptabel! Alle grossen Firmen haben ihr HQ im SV, aber das, was SV ausmacht, sind die Netzwerke der Menschen. Netzwerk ist der reale Wert. Die Netzwerke ermöglichen es, Risiko zu übernehmen, denn das Valley behält ihre Ressourcen und stellt sie wieder ein.

Next Stop at 1 Market Street – Autodesk 

‚The Autodesk Gallery celebrates creative design‘, https://www.autodesk.com/gallery/overview

Scott Sheppard, Program Manager at Autodesk führt uns durch die beeindruckende Ausstellung im HQ von Autodesk. Die Ausstellung ist öffentlich und hat pro Jahr rund 40’000 Besucher. Autodesk hat insgesamt sieben Geschäftseinheiten:

  1. Architecture, Engineering & Construction
  2. Art
  3. Automotive & Transportation
  4. Bio/Nano/Programmable Matter
  5. Manufacturing
  6. Interactive
  7. Media & Entertainment

Die DNA von Autodesk ist: to made Things.

Wir sehen, wie aus einem Computerprogramm Kunst entsteht. Programme werden anfangen, intuitiv durch aktives Lernen Prozesse zu verändern. Der Benefit von Autodesk klingt simpel: Kreative erfinden Dinge, die werden gezeichnet und analysiert – Autodesk gibt zu jeder Idee die perfekte Lösung.

Scott erklärt uns, wie ‚Motion Design‘ funktioniert und dass es in der heutigen Filmwelt oft angewendet wird. Alle animierten Filme der vergangenen 20 Jahre wurden von Autodesk Software gestaltet (Avatar ist wohl einer der weltweit bekanntesten Animationsfilme).

Warum 3 D Modeling die Welt erobern wird?

  • Komplexität ist kein Killerfaktor
  • Enorme Senkung von Materialkosten
  • Konsumenten erwarten immer individuellere Lösungen

Zum Abschluss stellt uns Scott das Produkt Oru Kayak vor: https://www.orukayak.com/

„Oru Kayaks can go just about anywhere—all thanks to origami. Going from box to boat takes just minutes. On the water they’re lightweight, sturdy and durable.“

Fazit: Wer will, kann ohne Angestellte und ohne Kapital seine Firma erstellen….denn alles ist verfügbar!

Next Stop at 221 Main Street – DocuSign
‚Make selling and closing deals with customers so much faster with DocuSign‘

Marcus Nader, Civil Law Evangelist (oder wie DocuSign ihre Gründer mit spannenden Titeln zufrieden stellt) empfängt uns zum Ende des Tages im HQ von DocuSign und führt uns in einen Meeting-Room mit unglaublichem Blick auf die Bay-Bridge.

DocuSign hilft Unternehmen, Abschlüsse weltweit schneller abzuschliessen. Pro 0.4 Sekunden wird weltweit eine Signatur mit DokuSign versendet. Die Software von DocuSign kann in praktisch jedes ERP-System integriert werden. Wir erfahren, dass seit 2010 die ’signings‘ rasant zugenommen haben, da Mobile absolute Flexibilität garantiert.

„DocuSign empower the world to go 100% digital“

DocuSign beschäftigt rund 2500 Angestellte und arbeitet profitabel, grosse Investoren sind bereits interessiert.

The Promise

  • Consumer Experience      (Best)
  • Return on Investment       (Safe Money, the right order)
  • Security and Compliance  (Legal Value)

Zu Beginn war das Corebusiness von DocuSign „the digital signatures“. Sie entwickelten sich nun aber zur Full Service Agentur, welches den ganzen Ablauf des Dokuments Managements abbildet.

Was ein Parkticket und DocuSign BALD gemeinsam haben…VERTRAUEN, die Erfahrung lehrte uns, dass man einem Parkticket trauen kann…in naher Zukunft wird uns die Erfahrung lehren, dass ein SignIn bei DocuSign die gleiche Sicherheit bietet.

At the end of the day we are fully impressed about day 1 and look Forward to day 2.