Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management schreibt Andreas Gedenk:

 

Ganz herzlichen Dank an Marie-Christine Schindler für ihre Ausführungen – die Klasse war heute etwas weniger „share-freudig“, als auch schon – bitte nicht persönlich nehmen.

Mit der Titelfindung tue ich mich etwas schwer: „Social Media für alle – jeder nach seinem Geschmack“ oder sollte es eher „Do what you do best. Link to the rest!“ sein?

Marie-Christine zeigte uns zum Einstieg diverse Videos von Prof. Dr. Peter Kruse, der auch schon als „Deutschlands Change-Management-Papst“ betitelt wurde.

Die Inputs von Herr Kruse (siehe nachfolgender Video) sehe ich nicht abschliessend – unser Wirtschafts-System ist geprägt von Machtverschiebungen – auch unsere Demokratie unterzieht sich gegenwärtig einem digitalisierten Wandel. Den Status Quo mit früheren (Macht-) Ordnungen zu vergleichen ist nicht wirklich möglich, weil ja bisher ähnliche technologische Möglichkeiten fehlten.

Die Frage, die uns weiter beschäftigte, war also, wer den Newsroom oder schärfer formuliert, die Schaltzentrale der Kommunikations-Aktivitäten im Unternehmen leitet? Wo ist diese „Zentrale“ angesiedelt? Anscheinend sei das nicht Match-entscheidend. Die Buzz-Words der Unterrichtsstunde machten deutlich: Kommunikation heute ist integriert, crossmedial und vernetzt. Und das nicht nur im Social-Media-Bereich. Eine immense Challenge, die hier auf uns zukommt und doch den meisten Kommunikationsfachleuten schon im klassischen Bereich grosse Mühe bereitet. Dabei steht Social Media erst am Anfang.

Dem immer wiederkehrenden Hinweis „Monitoring is Key“ stimme ich 100 Prozent zu: Monitoring ist aber auch aufwändig und setzt gute Kenntnisse der Tools für eine effiziente Analyse voraus. Es ist enorm beeindruckend, was Google+ und LinkedIn schon heute für Auswertungen ermöglichen – spannend – wo führt uns diese Transparenz noch hin?

Das heisst, dass auch die Kunden neben „Bloggen“, „Gefällt mir“ und „Sharen“ jetzt noch das Monitoring entdecken und daraus die richtigen Schlüsse ziehen müssen. Dafür steht danach einer integrierten, crossmedial, vernetzten und natürlich über alle Kommunikations-Kanäle hinweg gepushte Kampagne nichts mehr im Wege.

(Gute Beispiele dafür bitte sharen und kuratieren, vielen Dank.)