Aus der Study Tour 1 Silicon Valley Day 5 des CAS Digital Leadership 17-2 berichtet Alain Trümpler.

Michael Berman hat uns am Freitag vormittags in den Räumlichkeiten von Beekeeper empfangen. Die Firma beschäftigt 90 Angestellte und hat die Büroräumlichkeiten verteilt auf Zürich, San Francisco, London und Berlin.

The future of the non-desk workforce
Beekeper bietet eine Mobile First Collaboration-Software an (auch App), die vor allem für Firmen geeignet ist, welche Mitarbeiter haben, die nicht den ganzen Tag am Desktop sitzen. Grosse Kunden sind beispielsweise Hotelketten. So sind auch Mitarbeiter ohne Mail immer und überall über die Mobile App erreichbar.

Beekeeper hat folgendes Ziel: Connecting the unconnected!
Ein spannender Fakt ist, dass es ca. 600 Millionen desk workers und ca. 2 Milliarden non-desk workers gibt. Daher ist dies Business Modell sehr erfolgreich und überzeugt  den heutigen Blogger Alain Trümpler. Die Firmen können auf viele kleine WhatsApp Gruppen verzichten und die Mittarbeiter effizient mit Informationen versorgen.
Es gibt auch Firmen, bei den Mitarbeiter über den Content der App mitbestimmen. Dies fördert die Kultur und das Arbeitsklima.

Die Überraschung mit der Toblerone zum Schluss begeistert den Referenten Michael Berman.

Ein Highlight (nach einem kleinen Bürorundgarng):
Der Fisch Miller gehört zum Inventar in den Büroräumlichkeiten von Beekeeper!

Nach diesem spannenden Vortrag dislozieren wir zur Location WeWork Embarcadero. Dort erwartet uns der ehemalige HWZ-Student Oliver Kaeser, Co-Founder von Atlas.
Atlas hat eine App kreiert, mit welcher Spenden-Vorhaben umgesetzt werden. Sie dient für Profit- und Non-Profit Organisationen. Das Business Modell funktioniert wie folgt: Firmen definieren folgende Vorgaben für die Mitarbeiter: Während einer bestimmten Zeitspanne können die Mitarbeiter Rennkilometer zu Fuss oder Velo in der App erfassen. Die Firma spendet dann den errechneten Betrag.
Bei einer closed Challenge verdient die Firma Atlas pro Mitarbeiter ca. CHF 5.00, bei einer Open Challenge ist der Verdienst des Unternehmen bei 15 % bis 25% des Spendengeldes von der Firma.

Nachfolgend noch 3 Slides aus der Präsentation: Der Blogger Alain Trümpler findet den Business Case sehr spannend, er bezweifelt aber dass dieses Geschäftsmodell auch in der Schweiz erfolgreich sein kann. Es ist nicht gut angesehen, in der Schweiz mit Spenden Geld zu verdienen.
Auch dieser Vortrag war sehr spannend, herzlichen Dank dem Referenten Oliver Kaeser.

Nach der Mittagspause machten wir uns auf den Weg für einen Case Study bei der Hult International Business School.
Wir haben uns mit einem spannenden Case Study auseinandergesetzt: Es geht darum, dass ältere Leute ihre Erfahrungen an Junge geben können. Die Jungen wiederum sollen den Pensionären helfen. Die Vorstellung von den Studenten besteht darin, diesen Service auf einer Plattform zugänglich zu machen. Die HWZ-Crew gab den Studenten aus Kalifornien wertvolle Tipps.

So nun hat sich Alain Trümpler das Nachtessen verdient! Die harte und super spannende Studienwoche in San Francisco ist vorbei.
Danke Manuel und Gert für die Organisation!

Der Blogger
Alain Trümpler