Es berichten René Weber, Jan Ejsten und Mario Silvestre

DocuSign – Making Signature a simple thing

Der  zweite Tag der Study Tour beginnt mit  einem Koffeinschub in der Howard Street Coffee Roastery. Danach geht es zu Fuss zu unserem ersten Treffpunkt zur Firma DocuSign wo Boris Pavlovic und Marc Carlson bereits auf uns  warten und herzlich in Empfang nehmen. Bereits beim Eintreffen waren wir von der atemberaubenden Aussicht fasziniert. Der Fensterplatz den wir immer wollten – Welcome to San Francisco!

Marc führt uns in die Welt von Data & Digital Security ein und wir können folgendes mitnehmen:

  • DocuSign ist ein Service, der das papierlose Unterzeichnen unterstützt, die Businessprozesse vereinfacht und verkürzt.
  • DocuSign begann vor 12 Jahren als kleines Unternehmen. Heute hat es rund um den Globus Ableger.
  • Grosser Internationale Unternehmen nutzen die Dienstleistungen von DocuSign um ihr Business zuerleichtern. (Microsoft, Google, Fedex, Samsung, SAP,IBM, Salesforce)
  • Auch Staaten nehmen die Dienstleistungen in Anspruch. Ein stark wachsenden Business
  • In der Schweiz gehören viele Unternehmen zu DocuSign (AXA, Creditsuisse, UBS oder Swisscom)
  • 200 Millionen Users
  • 300‘000 angeschlossene Firmen
  • Täglich 300’000 neue User
  • Starker Shift zu Mobile in den letzten 5 Jahren (aktuell fast 60%)
  • Unterstützt wurde das Vorgehen, dass der amerikanische Staat die Unterschrift als rechtlich bindend anerkennt.
  • 85% der Transaktionen werden innerhalb eines Tages erledigt
  • Daten liegen auf der Cloud  und  verschiedenen Servern in USA, Europa usw.

Anwendungsbereich (jetzt und in der Zukunft)
• Identifikation / auch per Video (differenziert nach Kundenwunsch)
• Sign (Paperless)
• DokuSign on the Website

Einsparungsmöglichkeit dank der Optimierung des Versicherers AIG

Künftige Anwendungsbereiche
• Policenerneuerung zur Zustellung
• Aufträge Federal Governement

Wichtigste Voraussetzung, damit der Kunde von DocuSign profitieren kann ist, dass er einen Account bei DocuSign haben muss. Danach kann er seine Unterschrift ohne grosse Aufwände dem Dokument hinzufügen. Auf Seite des Senders können beliebig viele Signers angefordert werden (one to one oder one to many).

Die Integration der Software ist grundsätzlich einfach. Gemäss Aussage von Marc kommt es aber gleichzeitig viel zu Process Reengineering und damit auch zu gleichzeitigem Bedarf von externen Integratoren.

Google – Living in the Bubble

Anschliessend geht  es mit dem Bus in Richtung Mountain View zum Google Headquarter, wo uns Eduardo Mainella, Operations Manager, Channel Sales  und Co-Founder of Google Italy empfängt. Auf der Fahrt dahin, konnte leider niemand richtig arbeiten. Der Strassenzustand wiederspiegelt wohl die Finanzbücher des Staates Kalifornien prächtig.

Nach einigen Fotos mit dem Google Droid und persönlichen Einblicken in die Räumlichkeiten des Headquarters dürfen wir uns in der Google-eigenen Kantine bedienen. Gratis, als Teil des Bubbles in der die Google-Mitarbeiter leben, schlingen wir die verschiedenen Menüs herunter und werden Patrick wieder in den Bus gepeitscht. Bei Google haben wir fast nur junge Leute gesehen, die Eine unglaubliche Leistungsbereitschaft ausstrahlen. Die besten Leute aus der ganzen Welt.

Pivatus – Building the future of finance

Nach einem weiteren Transfer kommen wir zur dritten Station bei der Firma Pivotus Ventures. Soren Bested, Chief  Product Officer führt uns in Teile seines Unternehmens ein. Die Idee ist, Innovation an Unternehmen zu verkaufen. Sie kümmern sich um die vernachlässigten Teile der Finanzunternehmen und helfen, diese mit der Leanstartup-Methode zu entwickeln:

Soren erklärt uns seine Vision wie sich Banken in Zukunft verändern müssen. Die Rolle der Bank und ihrer Mitarbeiter soll sich dahingehend entwickeln, dass die Bank in Zukunft eine Beraterfunktion für finanzielle Anliegen ihrer Kunden ausübt. BFF – the Best Financial Friend and most trusted Advisor, Troubleshooter und Problemlöser. Durch den Einsatz der richtigen Technologie soll das Vertrauen der Kunden gewonnen werden. Pivatus erreicht dies in dem mit dem „Design Thinking“-Ansatz das Produkt/Dienstleistung fortlaufend optimiert wird (Research, Prototyping, Kundenbefragungen usw.). Ihre App „BFF“ ermöglicht es der Bank ihre Kunden über Chat, Video-Konferenz oder Telefon zu beraten und mit ihnen persönlich das Vertrauen aufzubauen.

Auf dem Weg zum Tageabschluss, dem langersehnten Burger mit einem kalten Bier, fahren wir noch durch Stanford. Nach dem Debriefing im Bus folgt ein Fussmarsch an die Mavericks Beach mit  abschliessendem Abendessen in der Half Moon Bay Brewery.

Burger, Bier und fääätig … ciao zäme