Von der Study Tour des CAS Digital Leadership in San Francisco berichten Conrad Eigenmann und Samir Rajab.

Vormittag – Selim Cinek

Am dritten Tag unserer Study Tour ging es zum zweiten Mal nach Palo Alto. Im Herzen von Palo Alto steht das HanaHaus, ein Co-Working Place, der aus einem Projekt von SAP hervorgerufen wurde. Auf der Fahrt Richtung Palo Alto hielt Patrick eine emotionale Ansprache über die Wichtigkeit solcher Projekte. Die Aufforderung der Gruppe uns mit einer kleinen Beatbox Einlage zu unterhalten, blieb leider verwehrt.

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Im HanaHaus empfing uns Selim Cinek, ein passionierter Senior Software Engineer von Google, welcher im Mountain View tätig ist. Geboren und aufgewachsen ist Selim in Zürich. Warum und wie es ihn nach Mountain View verschlagen hat, erzählte er uns in einem sehr spannenden Kamingespräch.

Schon früh erkannte Selim seine Passion für Design und Technologie. Während seinem Bachelor Studium in Computer Science an der ETH in Zürich, hat Selim seinen Kollegen Jorim Jaggi kennengelernt, mit welchem er in seiner Freizeit als Hobby Apps für Google Android Smartphones programmierte.

Aus der Freizeitbeschäftigung entstand ihre erste App, der SBB Fahrplan für Android Smartphones. Nachdem die App bei den Android Usern sehr gut ankam, wurde die SBB auf die Software aufmerksam und unterbreitete dem Duo ein Angebot zum Kauf der App. Sie akzeptierten.

Noch während dem Studium wurde das erste Startup „Mobile Development Hitz & Partner“ gegründet. Die Idee war es, im aufstrebenden Android Markt Apps zu entwickeln. Aus dem Startup heraus wurde dann die erste umfangreichere App für Tasks erstellt, welche als eine der ersten Apps mit Holo Design Language konzipiert wurde. Die App wurde weltweit stolze 5 Millionen Mal heruntergeladen und in verschiedenen Blogs und Medien erwähnt.

Nach dem Bachelor Studium wurde dann im Herbst 2013 das eigentliche Startup Bitspin GmbH durch vier ETH Studenten gegründet. Auch Bitspin hatte ihren Fokus auf die Entwicklung von Android Apps gelegt.

Nur wenige Monate nach der Gründung von Bitspin wurde die App Timely entwickelt. Dabei wurde von Marketing bis hin zur Erstellung eines Videos alles selber gemacht. In nur 30 Stunden wurde die App nach der Veröffentlichung weltweit mehr als 100‘000 mal heruntergeladen – eine beeindruckende Zahl. Dabei wurde global über die App berichtet und sie gewann den Award für „Best Visual Design“. Nur zwei Wochen nach dem Launch der App wurde das Startup von Google kontaktiert. Im Januar 2014, also gerade einmal 3 Monate nach dem Launch, erfolgte dann schliesslich die Übernahme durch Google. Drei der vier Mitarbeiter arbeiteten fortan für Google. Zuerst in Zürich, später im Silicon Valley.

Die heutige Tätigkeit von Selim bei Google bezeichnet er selber als „Improving Android“. Dabei ist das primäre Ziel, Android schöner zu gestalten. Oder wie er es formuliert: „One Pixel at the time.“

In einer Q&A Runde stand Selim uns noch für offene Fragen Rede und Antwort. So hat er uns erzählt, wie seine Wahrnehmung zwischen dem Silicon Valley und Zürich ist. Im Silicon Valley sei Diversity schon lange kein Thema mehr, weil es gelebt wird. Ein homosexueller oder ein Mitarbeiter mit Migrationshintergrund gibt dem Produkt und somit dem Unternehmen gar einen „added Value“, eine andere Sichtweise. Ebenfalls habe man im Silicon Valley die Vision, stets die ganze Welt zu verändern – Milliarden von Menschen zu erreichen. In der Schweiz entwickelt man hingegen eine App für eine bestimmte Region im Land. Sogar bei Google in Zürich spürte er diesen nationalen Vibe ein wenig.

Selim ist ein Mensch, der trotz seines Erfolges sehr auf dem Boden geblieben ist und das spürte man zu jeder Zeit des Gespräches. So passte auch sein abschliessender Satz: „Stay humble, follow your passion“, perfekt zum spannenden Vormittag. Vielen Dank für die spannenden Insights!¨

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Nachmittag – Cisco

Einführung

Nach dem inspirierenden Gespräch von Selim war der Hunger erstmals nebensächlich. Zurück im Bus wurde in der Gruppe über Selims Erfolg und seine Bescheidenheit diskutiert.

Dennoch verschlug es uns für einen Besuch in ein Gourmet-Restaurant, das auf den Namen „In-n-Out Burger“ hört 😉 Im Anschluss an das Mittagessen ging es weiter nach San Jose zum HQ von Cisco.

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Als wir selber vor über 20 Jahren erstmals einen Augenschein in die IT genommen haben, war einer der ersten Brands, die man kennengelernt hat, Cisco. Cisco war bereits in den 90er Jahren der grosse Marktplayer im Bereich des Netzwerks. Was macht dieses Unternehmen also so gut, dass es immer noch als Netzwerkgigant den Markt beherrscht?

Die Fragen darauf beantworteten uns verschiedene Mitarbeiter aus dem Silicon Valley Hauptsitz und per Videoschaltung Mitarbeiter aus der Schweiz.

Angekommen am Hauptquartier von Cisco in San Jose empfing uns zunächst eine digitale Rezeptionistin. Die Dame war uns mittels Video und Kamera live zugeschaltet und wies uns so den Weg zum Konferenzraum.

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Im Konferenzraum empfing uns dann Ramesh, ein Mitglied von Cisco Networks im Anzug und perfekt vorbereitetem Sitzungszimmer inklusive Namensschild und Kugelschreiber. Der Empfang war bis dahin das erste Mal etwas „schweizerisch“ gehalten, wie wir es eigentlich aus Zürich und den Banken kennen.

Ramesh setze einen Konferenzcall auf und nach kurzen fünf Minuten wurde uns Andreas Moser und Pascal Tscharner zugeschaltet und der Silicon Valley Vibe war wieder spürbar. Die hochkomplexe Videokonferenz-Anlage mit dem überdimensionalen grossen Bildschirm und hochempfindlichen Mikrofonen hat alle im Raum sehr imponiert. Das kommunizieren mit der Schweiz war somit kein Problem.

Nachdem Patrick sich versichert hatte, dass alle Anwesenden in der Videokonferenz Hosen tragen, begannen Pascal Tscharner und Andreas Moser mit einer kurzen Einleitung in den Nachmittag.

Fakten zu Cisco:

  • Cisco generiert immer noch 60 Prozent seines Umsatzes durch klassische Netzwerk Produkte.
  • 90% des weltweiten Internets-Traffics interagieren mit Cisco Netzwerkkomponenten.
  • Cisco zählt mehr als 71‘000 Mitarbeiter, arbeitet mit mehr als 70‘000 Partnern zusammen und gibt jährlich 6 Milliarden für Research & Development aus. Cisco ist ausserdem die Zusammenarbeit mit Partnern wie Apple und Ericsson sehr wichtig. So sind Apple Geräte perfekt darauf abgestimmt, mit Cisco Produkten zu kommunizieren.
  • In der Schweiz werden rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Ausserdem sind 180 CCIE’s in der Schweiz registriert. CCIE’s sind Cisco zertifizierte Experten.

Andreas Moser erzählte weiter, dass Cisco nicht mehr so extrem andere Firmen akquiriert wie früher. Stattdessen haben sie einen Fonds gegründet, über den Cisco Start-ups in den Entwicklungsjahren unterstützt. Ob eine Akquirierung Sinn macht, wird dann zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Weiter betreibt Cisco verschiedene Programme für Start-ups (z.B. Wettbewerbe) und Mentoring zwischen Start-ups und erfahrenen Cisco-Mitarbeitern.

Intern gibt es auch Innovationsprogramme. Jeder Mitarbeiter kann problemlos Ideen einbringen und an den Vorgesetzten oder direkt den CEO mailen. Eine Antwort lässt nicht lange auf sich warten.

Cisco Digital Transformation & Sales Strategy – Thomas Winter

Thomas Winter ist bei Cisco für den globalen Verkauf und die Anpassung an die Digitalisierung verantwortlich. Bereits seit 16 Jahren arbeitet er mit globalen Teams bei Cisco und hatte schon mehrfach die Möglichkeit nach San Jose umzusiedeln. Hauptsächlich wegen seiner Familie entschied er sich aber, im schweizerischen Hettlingen zu bleiben. Dies fordert viel Flexibilität, was die Arbeitszeiten angeht, ist aber durch die hervorragenden Kommunikationstools von Cisco leichter zu bewältigen. Thomas ist schlussendlich öfters im HQ in San José als in der Cisco Niederlassung in Zürich, was die Offenheit gegenüber Mobile-Office bei Cisco bestärkt.

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Aus seinem kleinen „Cockpit“, wie er selber sagt, treibt er die globale, digitale Salesstrategie von Cisco voran. Der wichtigste Aspekt beim Homeoffice ist die proaktive Kommunikation mit Arbeitskollegen und Kunden wie er betont. Ohne diese gerät man rasch in Vergessenheit, da man nicht vor Ort ist.

„Cisco accelerates digital transformation“

Thomas erläutert nach der kurzen Einführung die Bedeutung der Digitalisierung für Cisco. Digitalisierung findet überall statt: Länder, Städte, Branchen, Unternehmen und im privaten Leben. Cisco will sich entwickeln und in Zukunft in verschiedenen Bereichen mitspielen. Die Welt der Technologie bewegt sich zu rasch, um sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Um diesem Ziel näher zu rücken, hat der neue Chief Digital Officer bei seinem Einstand erstmals alles Gegebene bei Cisco in Frage gestellt. Daraus erschloss sich beispielsweise, dass Cisco flexibler sein muss, um neu aufkommende, relevante Kundenbedürfnisse rasch zu bedienen (cross functional transformation).

Grundsätzlich führt die Weiterentwicklung von Cisco über die drei Pfeiler Build, Partner und Buy. Das heisst, selber neue Kompetenzen aufbauen, mit einem Partner zusammenschliessen oder Firmen (Start-ups) akquirieren. Intern wurden agile Ansätze eingeführt. Folglich führen kleinere agile Teams zu schnelleren Go-to-market Prototypen. Regional kann über Rapid-Prototyping somit rascher Kundenfeedback eingeholt werden. Wenn die Prototypen ausgereifter sind, können sie dann immer noch global ausgerollt werden. Grundsätzlich sollen Protoypen innerhalb von 2 Quartalen entstehen und nicht mehr innerhalb von 2 Jahren wie es nach altem Wasserfall-Schema eher der Fall war.

Digital Sales Strategy

Im Salesbereich kämpft Cisco wie so viele andere Unternehmen mit der sinkenden Kundenrelevanz von Verkaufsmitarbeitern. Aufgrund der Informationsflut über das Web, sind Kunden heutzutage oft ebenwürdig über Produkte informiert wie die Salesleute. Ein Verkaufsgespräch erübrigt sich somit oft. Die Kunden der Zukunft sind mobil, digital, connected und empowered – sie bilden sich ihre Meinung bevor sie Kontakt zum Verkaufspersonal haben. Ein nettes Mittagessen oder mit dem Kunden Golf spielen, wird sie nicht mehr bei der Stange halten. Digital Selling ist hier ein Lösungsansatz, den Cisco verfolgt. Digitale Daten und Kanäle werden verstärkt in den Verkaufsprozess einbezogen. Kunden geben vor über welchen Kanal sie kommunizieren möchten. Das kann und wird immer öfters Social Media sein und nicht mehr E-Mail oder ein persönliches Salesgespräch. Es kann sogar ein Chatbot sein.

Der Weg zur erfolgreichen Digital Sales Strategie

Das Problem vom Einsatz vieler gängiger Salesprogrammen wie Salesforce oder SAP hat Accenture in einer Studie aufgedeckt. Die Studie über den Einsatz von Verkaufstools sagt aus, dass nur 13% von gängigen Salestools wie Salesforce, SAP usw. effektiv genutzt werden. Weiter haben 59% der Salesleute kein Vertrauen in die Daten, welche das Tool liefert und sehen es eher als Überwachungstool des Managements als Verkaufshilfe. Zur nachlässigen Nutzung der Tools führt zudem, dass 56% der Sales finden, dass die Tools zu wenig auf ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sind.

Um diesen Zustand zu ändern, hat Cisco den Verkaufsprozess via User-Journey-Experience-Mapping und Fokus-Gruppen genauer untersucht. Das Ergebnis war die Identifizierung von vorhandenen Painpoints und deren Verbesserung oder Behebung. Eine essentielle Erkenntnis war die engere und barrierefreie Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen innerhalb von Cisco. Wie bei vielen Grossfirmen lebte Cisco noch zu fest das Silodenken; jede Abteilung für sich. Marketing, Sales und IT müssen für eine erfolgreiche Zukunft ins selbe Boot rücken. Die Bedürfnisse der Salesleute, den Usern, mussten mehr beachtet werden. Die Aussage „wir wissen schon, was der Kunde wünscht“ wurde verbannt. Die Verkaufsabteilung wird mittlerweile früher und intensiver in die Entwicklung von neuen Tools eingebunden. Die dadurch entstehende Verzögerung bei der Fertigstellung der Tools hat zuerst für Unmut bei der Geschäftsleitung gesorgt, konnte jedoch durchgesetzt werden. Schlussendlich verhilft diese Massnahme zu einer höheren Akzeptanz, was langfristig viel mehr wert ist. Es kommt weniger zu Verneinung und es ist weniger bis gar kein Investment ins Change-Management erforderlich. Zuvor haben überhastete Massnahmen nur zu einem kurzen „digitalen Feuerwerke“ geführt, ohne langfristige Wirkung wie Thomas sagt. Natürlich bleibt Change-Management trotzdem noch eine Herausforderung, aber Cisco ist auf einem guten Weg und der Erfolg zeichnet sich je länger je mehr ab – „It’s all about the connected experience“.

Didier Rombaut – Digital Marketing – Social Media Team

Nachdem wir die Insights über die Sales Strategie erhalten haben, präsentierte uns Didier Rombaut sehr eindrücklich wie sich Cisco für die steigende Wichtigkeit von Social Media wappnet. Social Media soll bis 2020 ein Haupt-Kommunikationskanal von Mitarbeitern, Partnern und Kunden werden. Social Media wird E-Mail ablösen. Wie bereits Thomas Winter, weist auch Didier Rombaut darauf hin, dass der Kunde entscheiden soll, über welchen Kanal er kommunizieren möchte.

Bei der Social Media-Strategie von Cisco stehen Datensammlung (Intelligence), Botschafter (Advocacy), weiterführende Erfahrung (engaged experience) und Business Interaction auf dem Plan. Glücklicherweise ist auch der neue CEO Chuck Robbins von Cisco der Meinung, dass Social Media ein hoher Stellenwert eingeräumt werden muss.

Für die Sammlung & Auswertung (Listening, Publishing & Engagement) von Social Media-Daten arbeitet Cisco mit verschiedenen Drittsoftwares. Selber etwas entwickeln stand zur Debatte, wurde aber verworfen, da es zu weit vom Core-Business von Cisco weg ist. Das Ziel vom Social Media Listening ist, möglichst alle Social Media „Aktionen“, welche mit Cisco zu tun haben, zu tracken. Die Posts, welche eine Handeln erfordern, werden aussortiert und zur richtigen Stelle/Abteilung weitergeleitet. Dies geschiet nach systematischen Regeln und der Prozess wird laufend optimiert. Die Auffindung von Posts funktioniert schon sehr gut. Das Zuteilen und spezifisches Handeln einer Abteilung bzw. Person ist noch im Aufbau.

Ein weiterer interessanter Schritt, der uns präsentiert wurde, ist die Integration der Mitarbeiter. Cisco hat einen News-Hub aufgebaut, über welchen interessante Stories aus verschiedenen Bereichen von Cisco gesammelt werden. Dieser Social-Hub dient Mitarbeitern als Quelle für Tweeds oder Artikel, die sie über Social Media teilen können. Cisco versucht mehr und mehr Mitarbeiter für Social Media zu begeistern und möglicherweise zu „Social Media Champions“ aufzubauen (zurzeit ca. 250 Mitarbeiter), welche viele Follower haben und somit den Brand Cisco über Social Media stärken und beeinflussen sowie Business erzeugen können. Der Social-Hub dient dabei als Starthilfe. Jeder Mitarbeiter soll und kann sogleich mit Social Media starten. Es gibt eine Guideline, welche die schlimmsten Patzer verhindern soll. Didier ist aber der Meinung, dass es besser ist, möglichst rasch viele aktive Mitarbeiter (auch Social Media Rookies) auf Social Media zu haben, anstatt lange Einführungstrainings zu machen. Das Learning kommt durch die Umsetzung und den Peer-to-peer Austausch. Und schlussendlich kann doch nicht wirklich etwas Schlimmes passieren. Als er bei Cisco angefangen hat, hat ein executive Mitarbeiteren einen toten Vogel als Sinnbild für die Konkurrenz gepostet. Dies hat der PR-Abeteilung zwar ein paar aufregende Tage beschert, schlug aber keine weiteren Wellen.

Nach seiner Präsentation hat uns Didier die Cisco Social Media Wall gezeigt. Bestehend aus 6 Bildschirmen zeigt diese Wall die momentane Social Media Aktivität bezüglich Cisco auf der ganzen Welt. Die gesammelten und ausgewerteten Daten werden über diese Wall eindrücklich zur Schau gestellt.

Gemäss Didier gibt es noch viele Unternehmen, welche Social Media extrem vernachlässigen. Als kleine Anekdote erzählte er von einer Firma, welche während 4 Tagen nicht bemerkt hatte, dass ein Shitstorm auf Social Media über die Firma stattfindet. Vorreiter, welche es ebenfalls ein gutes Social Media Listening betreiben sind bspw. Taco-Bell und Néstle.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Social Media weiterhin an Stellenwert gewinnen wird und sicherlich erfolgsbringend eingesetzt werden kann.

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People Deal

Stephen Powel führte uns schliesslich am letzten Teil des Tages in die HR Welt von Cisco ein. Cisco hat die Absicht die Nummer 1 IT-Firma der Welt zu sein. Um diese Position zu halten, braucht es auch die entsprechenden Mitarbeiter dazu.

Dazu wurde das People Deal Manifesto ins Leben gerufen.

Video Youtube People Deal

Das Manifesto ist dabei auf drei Prinzipien aufgebaut:

  • Innovate Everywhere
  • Benefit Everyone
  • Connect Everything

Der People Deal verfolgt das Ziel, die Mitarbeiter von Anfang an aus der Komfortzone heraus zu holen. Gerade zu Beginn der Karriere bei Cisco sollten sich die Mitarbeiter in ihrer Qualität entfalten, die sie in der „Moments that matter“ Kurve evaluieren.

„People Deal“ ist dabei kein HR Programm, obwohl es vom HR ins Leben gerufen wurde. Es ist die Firmenkultur, welche von jedem Mitarbeiter gelebt wird. Denn nur durch zufriedene und motivierte Mitarbeiter werden gute Ergebnisse erzielt und somit Zufriedenheit bei Kunden erreicht.

Komponenten des People Deals:

Der People Deal beinhaltet viele verschiedene Benefits für die Mitarbeiter. Einige davon sind so z.B.

  • Cisco Rocks: Beim CEO-Wechsel wurde der Cisco Rocks Event durchgeführt, wo bekannte Musiker und Persönlichkeiten wie Christina Aguilera oder Keith Urban eingeladen wurden. Die Events fanden in mehreren Ländern auf der Welt statt, wo Cisco tätigt ist.
  • Day Off on Your Birthday: Wie es der Name schon sagt, hat jeder Cisco Mitarbeiter am Tag seines Geburtstages das Recht, den Tag frei zu nehmen.
  • Weitere Benefits von Cisco sind unter anderem: Bring your dog to work, Time2Give, Pay Parity, Innovate everywhere challenge, Team Space, Job swap / time swap, People leader focus oder Where you work.

Abend – Abschluss

Anders als an den vergangenen Tagen ging es nicht mit dem Bus zurück nach San Francisco. Da der Abend um die Rush Hour im Silicon Valley endete, nahmen wir den sogenannten „Bullet Train“, was nichts anderes ist, als ein herkömmlicher und öffentlicher Zug.

Ein Highlight erlebte ein Teil der Gruppe noch zurück in San Francisco. Auf dem Weg zurück ins Hotel begegneten wir per Zufall einem selbstfahrenden Uber Testauto.

Der R&D Mitarbeiter von Uber erzählte uns dabei in ein paar wenigen Sätzen, dass sie nicht nur die Mission haben die Welt zu verändern, sondern schon mittendrin sind 😉

Dies durften wir dann auch live und hautnah miterleben, was für uns ein inspirierender Moment war. Somit endete der Tag, wie er morgens begonnen hat.

„The future is here!“

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