CAS Mobile Business & Ecosystems mit Reto Senn und Ralph Hutter berichtet Christian Schwendener:

Im Anschluss an die Artificial (AR)- und Virtual Reality (VR) Theorie ging es darum, verschiedene Greäte zu erproben. Die drei Hauptgeräte sollen hier eingehender Betrachtet und Vorgestellt werden.

Microsoft Hololens – Eine grosse Enttäuschung

Von der Hololens hatte ich schon viel gehört und war dementsprechend gespannt, endlich so ein Teil in den Händen, resp. auf dem Kopf zu tragen. Wir konnten eine Hololens der ersten Generation ausprobieren. Mehr Details dazu gibt’s hier.
Die Ernüchterung stellt sich direkt ein: Das Device ist schwer, unbequem und das «holo-Sichtfeld» enttäuschend klein. Die holographische Darstellung der Beispielapplikationen sind nette Spielereien und schön gemacht. Jedoch fällt es mir schwer mir die Hololens im praktischen Einsatz vorzustellen. Denn bereits nach wenigen Minuten liegt das Gewicht schwer auf der Nase und es ist für mich unvorstellbar diese Monstrur einen ganzen Arbeitstag zu tragen.

Fazit: Aus meiner Sicht ist die Microsoft Hololens (1st Gen) ein netter «Proof of concept», mit viel Potential, jedoch leider noch nicht praxis-tauglich.

Microsoft Hololens

Microsoft Hololens in Aktion

Die zweite Generation ist bereits erhältlich und hat wohl bezüglich Tragekomfort und Sichtfeld einiges verbessert. Gerne lasse ich mich bei Gelegenheit davon überzeugen.

Occolus Quest – Gaming mit (fast) allen Sinnen

Wer die Occolus aufsetzt taucht in eine andere Welt ab. Die Grafik ermöglicht ein tolles Erlebnis. Die Animationen sind flüssig und sehr gut mit den physischen Bewegungen synchron. Auch für mich, der schnell mit Motion Sickness zu kämpfen hat, ist diese «All in one Konsole» bestens geeignet.
Mit der Occolus Quest befindet man sich zwar mit all seinen Sinnen im Game, ist aber nie komplett von der echten Welt abgeschottet. Zu beginn definiert man einen Bereich in seinem Umfeld, welcher als Spielebereich definiert wird. Verlässt man diesen Bereich – ein grosser Schritt genügt – aktiviert dies die Aussenkamera der Occolus, das Game stoppt und man sieht seine Umgebung durch die «Brille».
Mehr dazu: Occolus Quest in Action
Auch hier muss ich bemängeln, dass die Brille relativ schwer und unbequem ist. Lange Game-Sessions gibt es mit der Occolus kaum.

Fazit: Für Hobby Gamer eine absolut neue Erfahrung. Genau mein Ding.

Structure Sensor 3D Scanner – mehr als nur Spielerei!

Der Structure 3D Scanner ist ein Zusatz Gerät für das Ipad. Einfach auf dem iPad montiert wird mit der zugehörigen App ein beliebiger Gegenstand oder Raum vermessen.
Die Funktionsweise, Einfachheit und Qualität begeistert. In nur wenigen Minuten habe ich ein 3d modell eines Mitstudenten erstellt.

3d Modell

Erstaunliche Resultate mit Ipad und Structure Sensor 3D Scanner

Wenn ich mir vorstelle wie einfach ein 3D Modell eines Gegenstandes vermessen und als Modell abbilden kann sind die Möglichkeiten in Kombination mit dem verfügbaren SDK, einem 3D Drucker oder CAD Programm keine Grenzen gesetzt.

Fazit: Tolle Sache. Einfache Anwendung, Spass-Technologie mit ernsthaften Ambitionen. Technik die begeistert!