Von der Studytour der CAS Digital Masterclass mit Christoph Sollich und René Massatti berichten Antoine Pfander, Alain Buchmeier und Manfred Senn:

The Pitch Doctor

Wir hatten während des ganzen Vormittags die Gelegenheit uns mit dem Thema Pitching auseinander zu setzen. Pitching ist nicht nur für Startups wichtig, sondern kann von Jedem und Jeder im Alltag angewendet werden. Nachfolgend findet ihr die wichtigsten Punkte und einige Impressionen zum Thema Pitching.

Ein Pitch bedeutet, etwas zu präsentieren um ein Ja zu bekommen:

Jeder hat schon einmal gepitched!

pitchen ist handwerk und ein bisschen Kunst

Pitchen ist zu 90% Handwerk und erlernbar und nur zu ca. 10% Kunst.

The secret sauce of pitching

Wir sind dem Pitch Doctor ewig zu Dank verpflichtet, dass er uns seine geheimsten Erkenntnisse verraten hat.

Ein altes Pitch Doctor Sprichwort besagt “Es ist nie zu spät Pitchen zu erlernen”. Aber Achtung: Das dafür nötige Training ist quasi zu vergleichen mit demjenigen der Navy Seals!

Man mag es glauben oder nicht, Investoren haben nicht nur ein Gehirn, sondern auch ein Herz. Das Startup-Team muss im Pitch ihren Puls erhöhen, sonst hat es kaum eine Chance an die gewünschte Unterstützung zu kommen.

Vom Pitch Doctor haben wir Pillen zur “Verbesserung des Allgemeinbefindens unserer Pitches” erhalten. Folgende “Leiden” sind damit behandelbar:

1. Inhalt – 45% Relvanz

  • Problem beschreiben
  • Lösung vorstellen
  • Präzision (heiliger Gral des Pitchens), jedes Wort zählt!
  • Einfache Wörter / Kurze Sätze

2. Performance (wie präsentiere ich es) – 45% Relevanz

  • Sei emotional
  • Hab Spass / unterhalte
  • Sei energiegeladen

3. Visualisierung – 10% Relevanz

  • Nicht mehr als 1 Gedanke pro Chart
  • Bilder sagen mehr als 1000 Worte!

Nö, so nicht!

Coole Beispiele von Pitches findet ihr unter diesem Link: startupcitypitch.com.

Make the trend your friend

Am Nachmittag steht das Thema «Make the trend your friend» auf dem Programm (1. Teil). René Massatti führt uns in die Trendforschung ein und zeigt auf, wie ein Trend zur Innovation werden kann.

Eine von vielen Definitionen, was ein Trend ist, lautet “Trends sind komplexe Phänomene. In ihnen werden die Veränderungen in der Gesellschaft sichtbar (Peter Wippermann)”.

Trendforschung beschäftigt sich mit der Identifikation des Unbekannten und kann deshalb keine exakte Wissenschaft sein. Dies führt zu einigen spannenden Diskussionen in der Gruppe. Nach Horx ist für die Qualität der Trendforschung die richtige Verknüpfung und Vernetzung isolierter Trend-Beobachtungen entscheidend.

In inspirierenden Workshops nähern wir uns dem Thema an. Wir benutzen dazu den Trendexplorer von Trendone.

Allgemein anerkannt ist, dass Trends sich aus unterschiedlichen Flughöhen betrachten lasen:

Im nächsten Bild verraten wir dem geneigten Betrachter die geheimen Quellen der Trendforschung.

Wie sich der Trend in der HWZ Digital Masterclass fortsetzt, erfahrt ihr im nächsten Blog-Eintrag.