Tag 3 führt uns zu den ganz Grossen des Silicon Valleys. Die Branchenriesen haben stets ihre eigenen Regeln. Dies realisierten wir ziemlich bald. Startzeit war nicht wie üblich um 08:30 sondern eine Stunde später. Die simple Erklärung dafür: “Bei Youtube startet niemand vor 10:00 mit Arbeiten”.

 

Amazing! Nach dem längeren Ausgang erschien die Klasse frisch und ausgeschlafen beim Bus zur Fahrt ins Silicon Valley.

 

Youtube

 

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Der Schweizer David Fuchs führte uns durch das futuristische Gebäude vom Youtube Hauptsitz in San Bruno. David ist bereits seit 2008 in San Francisco, nachdem er die ETH in Zürich erfolgreich abschloss. Für uns Schweizer bleibt beim Rundgang teilweise die Kinnlade unten. Alles bewegt sich, Fruchtsäfte, Snacks, Früchte, Essen, Pizzaofen und Grill, alles ist gratis! Die Sitzungszimmer bestehen aus grossen Couches. Freiraum wird bei Youtube so oder so gross geschrieben. Laut David ist das auch ein grosser Unterschied zu Apple, wo alles viel strikter und „More Business like“ zu und her geht. Der ETH Absolvent und Software Engeneer konnte uns auch noch einige Architektonische Youtube Insights überliefern. Die Firma startete mit PHP und schreibt nun alle Programme mit Java und C++.

 

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Youtube from Youtube

 

Stanford

Die wohl renommierteste Universität der Welt steht im Silicon Valley. Beim Name Stanford kommen spontan gleich die Bilder der Google Gründer in den Sinn.

1885 wurde die Schule gegründet und war stets im Privatbesitz. Entsprechend Kostspielig ist ein Studium. Für einen Bachelordegree sind leicht 180`000 CHF hinzublättern. Wenn das mal keine Elitenschule ist. Das Campusgelände ist unglaublich. Über 3000 Gebäude finden sich darauf. Der vergleich mit einer Schweizer Universität ist unmöglich. Per Zufall konnten wir bei unserem Besuch einer Design Thinking Ausstellung beiwohnen. Von skurilen bis zu genialen Ideen war alles dabei.

 

 

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Stanford University

 

 

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Ogi als Design Thinker

 

The Hive

Der dritte Punkt am Tag war bei the Hive. Der auf Big Data spezialisierte Inkubator begleitet die Unternehmen sehr eng von der Gründung bis zur noch grösseren Finanzierungsrunde. Ravi, der Gründer von Hive hat selbst drei Unternehmen gegründet und mit dem Verkauf des 1. Bereits über eine Milliarde verdient. Er bildet mit dem Inkubator ein gesamtes Ökosystem mit einem hervorragenden Netzwerk und ausgeklügelter Technologie.

Der Soundcloud Link von Milliardär T.M Ravi

 

 

 

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Ravi & Phil

 

 

Startup Pitch

 

Der letzte Stopp des Tages war nochmals ein absoluter Leckerbissen. Es war geradezu eine Freekshow. Die ziemlich schwachen Pitches und technischen Powerpoint Probleme zeigten eindrücklich, dass auch im Silicon Valley nur mit Wasser gekocht wird. Der Event war hoch interessant und auf der Heimfahrt konnten wir uns köstlich über die gemachten Fehler amüsieren. Vielleicht ist einfach zu viel Geld im Silicon Valley, dass gar solche Pitches ihre Investoren finden.

Video Stream der Konferenz

 

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Israelians don`t accept rules