Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management berichtet Ognjen Visnjic:

Jeder will sein Produkt an den Verbraucher bringen. Doch in der heutigen Zeit ist das gar nicht so einfach. Es herrscht eine Zeit des Information Overload“. Gerade mal 2% der Informationen haben die Chance von den Zielgruppen wahrgenommen zu werden. Und nur 0.004% aller Informationen erreichen das Bewusstsein der Zielgruppen. Nicht gerade viel…

Also was bleibt uns? Die Glaubwürdigkeit!

Die sozialen Medien haben die Kommunikation von Unternehmen und deren Marken bedeutend verändert. Das Kräfteverhältnis ist nicht mehr dasselbe. Gleichberechtigte Dialoge werden gross geschrieben. Durch die neuen technischen Möglichkeiten entsteht eine Kommunikation auf Augenhöhe zwischen den Unternehmen und den Konsumenten.

Circles

Dabei übernimmt das Unternehmen die Rolle des Moderators. Die User lieben es nun mal sich über Produkte zu unterhalten. Sie möchten in die Markenführung involviert werden, mitsprechen, mitgestalten und im besten Fall mitbeeinflussen. Das Markenerlebnis wird in den sozialen Medien sehr stark von den Usern geprägt.

Wer glaubt

Die halbe Wahrheit genügt einfach nicht mehr. Das Unternehmen muss transparent sein und das Vertrauen der Öffentlichkeit gewinnen. Der User will Bewertungen von Produkten und Markenbotschaften jederzeit überprüfen können. Die Konsumenten dürfen nicht für dumm verkauft werden. Sie wissen ganz genau, was läuft und wo sie sich informieren können. Deshalb hier drei einfache, aber wichtige Thesen:

These 1: Marken werden nicht geführt, sondern moderiert.

These 2: Marken müssen versprechen halten und inspirieren.

These 3: Wer nicht authentisch ist, verliert.

Marken