Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management berichtet Rahel Stössel:

Bereits am dritten Schultag kamen wir in den Genuss der ersten Case Study. Oliver Lutz von Veloplus machte den Anfang und erzählte uns, wie sie sich Social Media zu Nutze machen.

Neben den immer beliebteren Plattformen wie Twitter, Facebook, Instagram oder Youtube sind sie auch auf Google+ mit überraschendem Erfolg aktiv. Ist dieses Netzwerk in der Schweiz noch immer nicht wirklich verbreitet, tauschen sich dort doch vorallem technikaffine Menschen auch über Ihre Velo-Leidenschaft aus. Veloplus führt auch regelmässig Hangouts durch, um sich so mit ihren Kunden – oder soll ich Anhängern sagen – auszutauschen. Der eigenen Unabhängigkeit wegen gibt es ausserdem den Veloblog. Oft verlinken Tweets oder Posts in anderen Netzwerken auf diese Seite, um die potenziellen Konsumenten auf die eigene Seite zu bringen. Auch hier geht es schlussendlich um Verkäufe.

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Gegenüber diesen Online-Aktivitäten sollte das AKTUELL nicht vergessen werden. Dieses erscheint zweimal jährlich und informiert über neue Erkenntnisse in Sachen Velo, gibt Pflege-Tipps und zeigt, welche Produkte getestet wurden. Solche Tests erfolgen oft in enger Zusammenarbeit mit Kunden, welche online wie auch offline gefunden wurden. Eine solche crossmediale Content-Strategie ist dem Unternehmen sehr wichtig. Dazu gehört auch, via Facebook Fans zu finden, welche sich zum Beispiel mit Ihrem Lieblings-Gegenstand fotografieren lassen, um danach im Blog und im Magazin darüber zu berichten.

Auch der Begriff ROI – Return of Investments – ist an diesem Tag öfters gefallen. Diesbezüglich nannte Oliver folgende vier Punkte:

  • Dialog: Was interessiert die Kunden?
  • Imageförderung: Wie stehen die Kunden zur Marke? Wie können wir ernst genommen werden?
  • Verkaufsförderung: Nicht einfach aufzuzeigen, aber der Einsatz lohnt sich
  • SEO / SEA: Suchmaschinen sind das Herz von Social Media

Als Abschluss des Tages wurden wir Studenten dann noch gefordert. Es ging darum, aufgrund des neuen Ladenkonzepts in Zürich eine neue Digital- bzw. Print-Strategie für das Unternehmen zu entwerfen. In den vier Gruppen entwickelten sich innert kürzester Zeit alles total unterschiedliche Ideen. Von einem Single-Event mit Wettbewerb, über Flyer-Gutscheine für einen Kettencheck bis hin zu einer Art OL gabs alles.

Mein Fazit von diesem Tag: Wenn man will, kann man auch mit wenig Aufwand viel erreichen. (Social Media macht im Job von Oliver „nur“ ca 30-40% des Jobs aus.)