Aus dem Unterricht des CAS Mobile Business mit Johanna Stephan berichtet Reto Gross:

blogChange Management ist wahrscheinlich die Metamorphose vom belebten und zivilisierten Limmatplatz durch verwinkelte Hinterhöfe in die urbane Abgeschiedenheit des Impact Hub Zürich. Johanna Stephan begrüsst uns freundlich. Wir sind angekommen! Nicht ganz, noch vier Stockwerke über knarrende Holztreppen und wir können es uns im heimeligen Seminardachboden gemütlich machen. Johanna stellt zunächst mit viel Engagement den Impact Hub vor und führt uns durch die Philosophie dieser Start-up Kommune. “Evil-Player” und “Co-Manifesto” sind seither meine festen Buzzwords in meinem passiven Wortschatz.

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Schon das erste Warm-up hat uns auf die bevorstehende Post-it- und Flipchart-Schlacht vorbereitet, welche uns dazu animierte die Erwartungen an den Kurs zu manifestieren.

Als Definition von Change Management haben wir uns auf die Formulierung „Massnahmen zur Initiierung und Umsetzung von Veränderungen in Organisationen“ geeinigt.

Wieso braucht es überhaupt Change Management?

Because Change is the new Normal!

Externe & interne Auslöser für Change Management sind:

  • Änderungen in der Umwelt (technologisch, sozio-kulturell, politisch, ökonomisch)
  • Wettbewerbsbedingungen
  • Zielvorstellungen des Management
  • Starkes Wachstum

Change durch Digitalisierung:

Die Digitalisierung verändert Organisationen in ihren grundlegenden Funktionsweisen (DNA) und betrifft damit alle Arten von Change. Die Digitalisierung als dritte industrielle Revolution hat Auswirkungen auf alle gesellschaftliche Bereichen:

  • Ökonomie
  • Politik
  • Gesellschaft
  • Wissenschaft

Wir lernen zwei verschiedene Change-Modelle kennen:

3-Phasen-Modell nach Lewin:

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8-Phasen Modell nach Kotter:

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Wir entdecken den Bezug von Change Management zu Mobile Business

Die Digitalisierung mit dem Mobile-First-Ansatz führt grundsätzlich zu einem veränderten Nutzerverhalten, steigenden Erwartungen an Produkte und Dienstleistungen und zu technologiegetriebenen Innovationen. Dieser verschärfte Innovationsdruck ist die ideale Grundlage für eine innovationsfreundlichere Unternehmenskultur und andere Arbeitsweisen.

Paradigmenwechsel im Change

Bezüglich Change Management durchlaufen wir gerade einen Paradigmenwechsel: Bis anhin haben wir Change als Schritt vom alten Zustand auf den neuen Zustand erfahren. Der modernere Ansatz versteht Change als “Change Building Capacity”, welcher zum Ziel hat, einen Zustand zu erreichen, indem Organisationen daran gewöhnt sind, sich permanent zu verändern.

Weil Leadership DIE entscheidende Rolle spielt im Change Prozess, befasst sich die einschlägige Literatur so intenisv mit diesem Thema. Interessant ist für mich persönlich die Beziehung der ICH-Entwicklung mit Leadership. Das Modell von Jane Loevinger überzeugt. .besonders.

Intrapreneurship:

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Intrapreneurs are the new Leaders. Ich habe dazu ein spannendes und aufschlussreiches Video der Fraunhofer Gesellschaft gefunden.

Den Nachmittag verbrachten wir dann in arg dezimierter Klassengrösse mit dem Lösen von Fallstudien zur Festigung des Theorieteils vom Vormittag.