Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management schreibt Anna Jakrlin:

 

Letzten Samstag hatten wir das Vergnügen den Herren Alex Gligorijevic (Jung von Matt) und Joel Frey (Richterich + Partner) zum Thema Content Plan und Community Management zuhören zu können.

Content Plan, dachte ich, was für Langweiler, denen der Alltag zu wenig bietet, um Inhalte für den Auftritt im Social Web zu generieren. Als ob Alex meine Gedanken lesen konnte, erklärte er dann vorweg, weshalb die meisten Firmen aber einen solchen Plan benötigen: Sobald die Facebook Page und Co. von mehr als einem einzigen Angefressenen bewirtschaftet werden, sollten die Beiträge nämlich einer Strategie zugrunde liegen, um auch ja zum richtigen Zeitpunkt relevanten Content in der richtigen Form zu veröffentlichen. Oder kurz: Ohne Plan kann auch kein Ziel erreicht werden. Das beinhaltet eben auch, dass Firmen festlegen sollten, welches Ziel sie mit Social Media verfolgen.

 

alex joel

 

Die One-Man-Show hat es mit der Strategie im Social Web leicht. Selbstinszenierung lässt sich ja bekanntlich gut mit der Online-Welt verbinden. Wie aber inszenieren sich Unternehmen Newsfeed-worthy? Alex und Joel meinen, die halbe Miete sei zu wissen, mit wem man es zu tun hat. Und erst dann kann die Suche nach dem besten Gesprächsthema (also dem Content) losgehen. Die Organisation und der Aufwand, die dahinter stecken, werden aber oft unterschätzt. So zeigten die beiden, was alles zum interessanten Thema gehört. Ähnlich dem Journalismus gilt im Social Web die Gleichung: Neuigkeitswert + Informationswert = Nachrichtenwert.

Community Management, so höre ich als Publizistikstudentin natürlich gerne, ist demnach eng verknüpft mit den Überlegungen, die sich auch Publizisten anderer Mediengattungen machen müssen. Im Grunde geht es darum, sei es Print- oder Online-Medium, Information, den Bedürfnissen der angepeilten Zielgruppe gerecht, aufzuarbeiten. Das beginnt, wie Alex und Joel erzählten, bei fundamentalen Gedanken wie “Hat die Zielgruppe ein Flair für Visuelles oder haben wir es mit Leseratten zu tun?”

Das tönt einfacher, als es ist, ja. Weil eine Nische finden und etwas zu bieten, dem die Zielgruppe nicht schon längst überdrüssig ist…uff. Das Geheimrezept verrieten die zwei uns nicht. Trotzdem, Joel und Alex’ Vortrag brachte mir und hoffentlich dem Rest des Teams #HWZSMM einige “Augenöffner” und Tipps, die ich mir für meine persönliche Community-Manager-Zukunft zu Herzen nehme.

(Und privat entscheide mich schon jetzt eher für die Nicht-Strategie einer One-Man-Show. Und #foodporn. Das geht immer.)

 

Das sieht wohl auch Iva so… Hier the Social Media Post of the Day:

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Herzlichen Dank für das Versüssen des Unterrichts am Samstagmorgen. Der Zwetschgen-Streuselkuchen ist mehr als Newsfeed-worthy und soll deshalb hier im Blog verewigt sein.