Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management mit Dozent Joel Frey (Head of Content Marketing, UBS Switzerland AG) berichtet Julian Rapp:

Gutes Content und Community Management heißt

  • Die eigene Identität authentisch wahren/präsentieren und “sinnstiftenden Content” veröffentlichen (no Bullshit-Bingo-Content)
  • Mehrwert muss sowohl für Community-Mitglieder als auch Host entstehen

Good 2 know about your Community

  • 90 / 9 / 1 Regel –> 90% Watcher / 9% Socializer / 1% Creators
  • Psychologische Motive der Community-Mitglieder müssen kontinuierlich “getriggert” werden

Motive deiner Community

Lernen & Kompetenzerweiterung, Freude und Begeisterung für das Thema, Sicherheitsbedürfnis & Risikovermeidung sind ebenso Motive deiner Community wie Anschluss zu finden, zu helfen. In vielen Fällen kann ein starkes Motiv auch ein vorherrschender Geltungsdrang sein.

Zusätzlich zu den Motiven sollten extrinsische Anreize (z. B. finanzielle Belohnung) und intrinsische Anreize (z.B. Anerkennung/Status) “angetriggert” und geschaffen werden.

Formen von Communitys

Es gibt 5 verschiedene Arten von Communitys. Da wären Kommerzielle Communitys, Themenorientierte Communitys, Methodenorientierte Community ebenso wie Gaming Communitys und Entwickler Communitys.

Merke: Jede Community lebt von sozialer Interaktion und den Menschen die sich dort einfinden.

Definition Community Management

Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes.

  • Quintessenz: Funktionierendes Beziehungsmanagement ist unerlässlich

Zielsetzungen im Content & Community Management

  • Langfristig: Was wollen wir mit der Community erreichen und was ist ein Erfolg?
  • Messbarkeit: Welche KPIs werden in welcher Häufigkeit gemessen?
  • Ressourcen und Technologie:  Haben wir die nötigen Mittel – Manpower, Budgets und Tools – zur Verfügung?
  • Organisation: Bestehen die nötigen Strukturen, um eine Community zu betreiben?

Das Community Framework

Hierbei geht es in erster Linie um die eigene Identität (Wer sind wir und woran glauben wir?). Genauso wichtig ist das Erlebnis (Was passiert in der Community und wie schafft das Mehrwert für die Mitglieder?). Nicht zu vergessen ist die Struktur (Wie schaffen wir langfristige Stabilität?).

Zielgruppen Bestimmung in Vorbereitung auf Storytelling

– Welche Plattform nutzt unsere Zielgruppe
– Aus welcher Altersstruktur besteht unsere Zielgruppe
– Altersgruppen gerechter Content
– Wann erreicht man die eigene Zielgruppe und auf welcher Plattform

!! Wichtig: Storytelling ist emotion selling !!

!! ein roter Faden welcher sich durch alle Geschichten zieht ist unerlässlich !!

Wie oft sollte welcher Content produziert werden

Kostenbetrachtung zur Content Creation

Lessons Learned + Fab 5 rules of Community Management

Content sollte höchst Zielgruppenindividuell erstellt werden. Wichtig sind u.a. Posting Zeiten und die Moderation sowie Interaktion mit den Usern.

  1. Augenhöhe —> unerlässlich
  2. Regeln —> wichtig
  3. Community —> aktiv halten
  4. Inputs —> ernst nehmen
  5. Krisen Situation —> proaktiv kommunizieren