Aus dem Unterricht des CAS Mobile Business mit Ronie Bürgin berichtet Robin Aspinall:

Mobile Enthusiast durch und durch: Das sind gute Voraussetzungen, um uns das Thema Mobile Advertising näher zu bringen. Als Warm-Up starten wir mit einem kurzen Video, das zeigt, wie sich der fixe Arbeitsplatz im Laufe der Zeit zum mobilen Arbeitsplatz wandelte.

Es braucht keine weiteren schlagkräftigen Statistiken, um zu beweisen, dass “Mobile” wichtig ist. Vor allem nicht, wenn es darum geht, wie häufig die Schweizerinnen und Schweizer das Smartphone nutzen. Deswegen ist es wichtig für die Unternehmen, in der Werbung den Mobile-Aspekt entsprechend zu berücksichtigen. Es geht aber nicht einfach darum, eine Mobile-Ad-Strategie zu lancieren. Viel wichtiger ist, die Systeme und verschiedensten Formate zwischen Marketer und Konsument entsprechend intelligent zu nutzen:

Smartphones: Persönlichstes aller Medien, hohe Aufmerksamkeit, kurze und häufige Online-Sessions.

Tablets: Keine eindeutige Nutzersituation, hohe Aufnahmefähigkeit, Second Screen.

Mobile Future

Weiter im Unterricht ging es um die starke Zunahme von Video-Formaten in der Werbung auf Mobile Devices. Laut einer Studie von eMarketer vom September 2014 wird bereits im Jahre 2018 die Hälfte des Budgets für digitale Werbevideos in den USA für mobile Geräte genutzt werden. Die andere Hälfte beinhaltet Desktop-Geräte. Heute liegt der Anteil von Mobile bei rund einem Drittel.

Nächster Punkt: Das Mobile muss in der Werbung gezielt und zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden. Bei den Smartphones ist der Mobile Traffic in den Morgenstunden am höchsten, im Verlauf des Abends aber werden Tablets mehr genutzt.

Mobiles als Werbeplatz

Und wie soll nun das Mobile als Werbeplatz angegangen werden?

  1. Ziele und Budget definieren
  2. Zielgruppe und deren Präferenzen ausloten
  3. Präsenz, Impressionen, Werbedruck etc.
  4. Mobile-optimierte Werbemittel und Landingpages bereitstellen, um die Erwartungshaltung der Nutzerinnen und Nutzer sicherzustellen
  5. Platzierungen und Formate synchronisieren
  6. Messen und optimieren

Im Verlauf des weiteren Unterrichts ging es in die Tiefe – von der Nutzung von HTML5 für interaktive Inhalte, In-App Features und der Einbindung von lokalbasierten Informationen in die Werbung bis hin zu der Vermarktung von Apps.

Den Schluss bildete der spannende Einblick in das Targeting und Tracking, wo es darum ging, wie man mit den verschiedensten Schnittstellen des Operating Systems des Mobiles zu den PoS, Adservers, etc. Komplexität reduzieren kann.

Fazit: Ein gelungener kurzer Unterricht mit konkreten Beispielen dazu, wie das Mobile als Werbeplatz genutzt werden kann. Empfehlenswert!