Corona hat dem Digitalisierungsprozess in der Schweiz noch nie dagewesenen Rückenwind verliehen. So weit ist das nichts Neues. Doch was macht die digitale Transformation mit den Berufsprofilen? Allen voran digitale Berufsprofile? Und wie können sich Arbeitnehmende am besten dafür rüsten? Manuel P. Nappo und Cornelia Diethelm verraten es der Tageszeitung Blick im Artikel “Digitale Skills werden zum Karriere-Turbo”.

Neue digitale Berufsprofile sind gefragt

Die Welt hat sich verändert. Zum Besseren meinen die einen, zum Schlechteren die anderen. Egal zu welcher Partei man sich gesellt. Klar ist: Aufhalten lässt sich nichts mehr, was sich in Richtung digitale Transformation bewegt. So verändert sich auch der Arbeitsmarkt und viele darin beinhaltete Berufsprofile. Digitale Berufsprofile wurden um einige neue Titel reicher: “Scrum Master”, eine Tätigkeit in der Softwareentwicklung, oder “Growth Hacker”, welche in Unternehmen dafür sorgen, dass dank Social Media der Absatz steigt, wurden aus dem Boden gestampft. Roboter-Entwickler oder Blockchain Architects werden vermehrt in Stellenanzeigen gesucht.

Mit Eigeninitiative den Anschluss nicht verlieren

“In Lichtgeschwindigkeit” ist die Antwort auf die Frage, wie schnell sich digitale Berufsprofile in den nächsten Jahren verändern werden. Momentane und zukünftige Arbeitnehmende sehen sich verpflichtet, sich diesen Veränderungen anzupassen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, wie wir sie jetzt erleben, ist die Angst omnipräsent, den Anschluss auf dem Arbeitsmarkt zu verlieren. Das kann schlimme Folgen haben. Deshalb ist es wichtig, “dass Arbeitenehmende die Initiative ergreifen”, sagt Manuel P. Nappo, Leiter des Institute for Digital Business. Die Frage ist nur wie, denn Nappo weiss, “für digitale Berufsprofile gibt es bis dato oft keine formalen Ausbildungen. Die besten Chancen haben Leute, die Kurse im Rahmen einer Weiterbildung belegen, die sie konkret für eine Aufgabe oder Stelle vorbereiten”.

Welche Veränderungen die Pandemie sonst noch mit sich bringen wird, erläutert Nappo in seinem Fachbericht “The Reskilling Revolution“.

“Yes, but how?”

Von wie kann Master-Absolventin des Digital Business an der HWZ und heutige Studiengangsleiterin des CAS Digital Ethics Cornelia Diethelm ein Liedchen singen: “Von Montag bis Donnerstag war ich am Arbeitsplatz, Freitags und Samstags an der Hochschule. Am Sonntag arbeitete ich an meiner Masterarbeit”. Man müsse ambitioniert und motiviert sein, um es durchzuziehen, aber es lohne sich. Ihre Motivation scheint simpel: “Der Arbeitsmarkt verändert sich gerade im Digitalen ständig. Da muss man sich einfach fit halten.” Hört man Diethelm zu, wird auch klar: Digitale Weiterbildung, wie es die HWZ in insgesamt zehn verschiedenen digitalen Studiengängen anbietet, ist keine Frage des Alters. “Kursteilnehmer 50+ verstehen die Bedeutung der neuen Technologie für die Gesellschaft häufig sogar besser als Digital Natives”, sagt Manuel P. Nappo, Leiter Institute for Digital Business.

Cornelia Diethelm Studiengangsleiterin Digitale Ethik

Cornelia Diethelm Studiengangsleiterin Digitale Ethik HWZ

*Der vollständige Artikel “digitale Skills werden zum Karriere-Turbo” finden Sie auf Blick.ch und Blick TV.