Aus dem Unterricht CAS Digital Leadership mit Valérie Vuillerat berichtet Mathias Eichmann.

Mitarbeitende von Firmen mit vielfältigen Führungsteams berichten von besseren Ergebnissen.

Diversität bezieht sich nicht (nur) aufs Geschlecht. Gemeint ist: Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion, Herkunft, Gesundheit, Behinderung, sexuelle Orientierung.

Warum ist das für digital Leaders relevant?

  • Innovationen sind vielseitiger und haben bessere Chancen sich durchzusetzen
  • Unternehmen haben bessere Chancen ihren Marktanteil nachhaltig zu steigern.
  • Unternehmen, die Diversität planen und managen, werden als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen, in denen sich Leistung lohnt.

Was ist unconscious bias?

Der persönliche Hintergrund, Erfahrungen, der kulturelle Kontext sowie gesellschaftliche Stereotypen haben einen unbewussten Einfluss auf Verhalten und Entscheidungen. Der «unconscious bias» oder unbewusste Voreingenommenheit entsteht in unserem Hirn. Eine schnelle Beurteilung einer Situation oder von Menschen entsteht oft, ohne dass man sich dessen bewusst ist.

Ingroup Bias

  • «Unterrepräsentierte» müssen ihre Entwicklung zwar selbst in der Hand nehmen, benötigen aber unbedingt Förderung.
  • Unternehmen müssen sich dem dem unconscious bias bewusst werden. Ihn zu minimieren heisst, das eigene Potential und das Marktpotential besser auszunutzen.
  • «Mehr vom selben» sorgt nicht für mehr Erfolg, sondern folgt dem Ingroup Bias.

Diversity hat sehr viele Facetten

  • Diversity hat sehr viele Facetten: Geschlecht, Alter, Herkunft, Ausbildung; usw.
  • Jedes Unternehmen muss deshalb eine eigene Inclusion/Diversity Mission entwickeln
  • In jedem Unternehmen müssen globale Diversity Konzepte/Inclusion Massnahmen mit den Unternehmenszielen & der gewünschten Unternehmenskultur verbunden werden.
  • Diversity & Inclusion Ziele sind die Voraussetzung für erfolgreiche Inklusion/Diversity Maßnahmen im Unternehmen

Diversity Toolkit. Die wichtigsten Bausteine für Diversity & Inclusion im Unternehmen

  • Diversity/Inclusion Mission
  • Inclusive Leadership: Culture+Relationships+Decision Making
  • Inclusive Culture reflektiert in the 6 P`s – Mit Hilfe des 6P (Policies, Practice, Power, Population, Perception, Progress) Modells kannst Du herausfinden, wo dein Unternehmen inpuncto Diversity & Inclusion Strategie, Aktionsplan und Handlungsfelder steht.
Be the change you want to see tomorrow

#1 Wir beurteilen den Wert eines Menschen für das ganze Team, nicht nur bezüglich seiner Fähigkeiten.

#2 Wir bauen eine Kultur auf, in der alle wachsen können und jeder eine Stimme hat.

#3 Wir sind uns unserer Filter (unconscious bias) bewusst – und motivieren andere ebenfalls dazu sich damit auseinanderzusetzen.

#4 Wir machen es berufstätigen Eltern einfach, im Job erfolgreich zu sein.

#5 Keine Toleranz bei herabsetzenden oder sexistischen Aussagen machen: wir intervenieren und sind Verbündete.

Mein Fazit dieses Moduls:

Diversity matters definitely. Das Thema ist schon immer da gewesen, bekommt heute immer mehr Stellenwert, was natürlich sehr gut ist.

Persönliche Statements der Teilnehmenden waren sehr inspirierend und hilfreich für die Diskussion!

Das individuelle Engagement der Führungskräfte ist zentral für die Umsetzung der Diversity in den Unternehmungen!

Alle Flipchart Fotos in der Präsentation enthalten.