Einige grundlegende Feststellungen sind nach dem Einstieg in die Welt der Digital Leaders klar: Die Weiterbildung wird so spannend und herausfordernd wie angenommen; Eine Weiterbildung zur Digitalisierung funktioniert auch online. Und: Veränderung zur digitalen Führungsperson beginnt bei einem selbst. Gerade auf dem letzten Punkt, dem eigenen Veränderungsprozess, liegt durch die zahlreichen Coachings und der bewussten Selbstreflexion ein starker Fokus. Rekapitulieren wir also die erste Woche im Detail und nehmen diesen Blog zum Anlass für etwas Selbstreflexion. Aus dem EMBA Digital Leadership von Basil Gasser.

Die Reise beginnt

Manuel P. Nappo und Sunnie Groeneveld gestalten Tag 1 und damit den Einstieg in die Welt der Digital Leaders. Die meisten Studierenden sind sogar vor Ort anwesend. Unser Personal Coach Claude startet mit einer gelungenen Vorstellungsrunde. So müssen wir bereits zum ersten Mal etwas über uns selbst nachdenken und uns in der Gruppe einordnen.

Am Tag 2 führt uns Marcel Blattner in die Welt der exponentiellen Technologien ein. Die Kadenz der Hype-Wörter (auch Buzzwords) nimmt zu – aber dank ausgewogenem Verhältnis von Theorie und Praxisbeispielen auch das Verständnis. Bereits jetzt zeigt sich, nicht nur die Vorträge der Dozierenden vermitteln viel Wissen; Die gegenseitigen Inputs aus der Klasse bereichern die Diskussionen nicht minder. Dies alles beflügelt natürlich den eigenen Lernfortschritt enorm. Am Ende des Tages versteht man vieles besser und einiges ist deutlich greifbarer geworden.

EMBA Digital Leadership im Home Office

EMBA Digital Leadership im Homeoffice (Quelle: Basil Gasser)

Das Feuerwerk wird gezündet

Dass die Begeisterungsfähigkeit, Interaktivität und Dynamik des Unterrichts nicht unter der digitalen Form leidet, sondern mitunter gewinnen kann, durften wir an Tag 3 erleben. Pascal Kaufmann schritt gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen Fiktion und Technologie. Dabei zeigte er nicht nur den Nutzen und die Anwendbarkeit von Künstlicher Intelligenz auf, sondern öffnete immer wieder gekonnt das Feld für etwas Zukunftsmusik und Fiktion.
Weiter ging es an Tag 4 mit Industrie 4.0 (Stephanie Zuellig) und «Internet of Everything» (Ali Soy). So sehen wir, dass die Digitalisierung auch vor der Baubranche nicht halt macht und Sensoren das Tor zur digitalen Welt sind. Vor allem an diesem Tag herrscht viel Praxisbezug.

Miro Board zum Thema IoT

Interaktives Miro Board zum Thema IoT (Quelle: Basil Gasser)

Ein Block zu Blockchain

Zusammen mit Rino Borini befassen wir uns am Morgen des 5. Tages nochmals mit Buzzwords hoch zwei. Kryptowährungen und Blockchain sind das Thema. Genauso wie in den Tagen zuvor bekommen die Begriffe eine konkrete Form und der Nutzen wird ersichtlich. Aber es wird nicht nur viel erzählt, da wird auch schnell eine App installiert und etwas Bitcoin verschoben – so hält man die Studierenden bei Laune. 😊

Der Abschluss der ersten Woche ist wiederum dem Personal Development gewidmet. In mehreren Breakout Sessions wird über die eigene Komfortzone und den Umgang damit gesprochen. Es ist faszinierend zu sehen, mit wie viel Vertrauen von eigenen Erfahrungen berichtet wird. Dies notabene via Zoom und ohne dass man sich vorgängig wirklich kennenlernen konnte. Dabei zeigte sich, was eingangs bereits geschrieben wurde:

Der Weg zum digitalen Leader führt über einen selbst und der Veränderung seines Verhaltens.

(Selbst-)Reflexion

Ziehen wir also ein Fazit zur Woche eins: Der Einstieg in die Welt der Digital Leaders ist geglückt. Dynamik pur, nicht nur in der «VUCA-World», sondern auch in der Klasse. Der Austausch untereinander ist inspirierend. Aber auch die stets konstruktiv und auf Augenhöhe geführten Diskussionen mit den Dozierenden fesseln jeden. Das vermittelte Wissen ist praxisbezogen und für jeden anwendbar, wo er möchte. Dies fasst die erste Woche auch am besten zusammen: Der Rahmen ist gelegt, die Technologien erklärt, nun kann jeder das mitnehmen, was für seine Entwicklung stimmt.