Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management mit Thomas Hutter berichtet Urs Mäder:

Wie viel Werbebudget investiert ihr als Entscheidungsträger auf Facebook?

Jeden Tag sind wir daran die besten Kampagnen auszuarbeiten, um anschliessend unsere Zielgruppe mit unseren Botschaften zu bespielen. Am besten doch einfach wie immer einige F12 Plakate in unserer Zielregion oder ein paar Inserate in auflagenstarken Tageszeitungen. Anschliessend die OTS in einem schönen Chart darstellen, sich wieder am Arbeitsplatz verkriechen und hoffen irgendjemand kauft unser Produkt. Eigentlich egal Hauptsache das CI/CD wurde eingehalten…

WAKE UP CALL

Wie lange wollen wir uns noch den Möglichkeiten von Facebook noch verschliessen? Facebook unternimmt seit dem Börsengang im Mai 2012  alles, damit die Plattform für Werbetreibende attraktiv ist. Die Möglichkeiten welche der blaue Riese uns bietet, um individuellen Content nahezu ohne Streuverlust auszuliefern sind gewaltig. Durch den Narzissmus welche die Leute antreibt verfügt Facebook über wahnsinnig viele individuelle persönliche Informationen von den Usern, welche für ein genaues  Zielgruppen-Targeting äusserst wertvoll sind.

Thomas Hutter ist Mister Facebook D-A-CH 

Er hat uns mittels einfachen Modellen aufgezeigt was es zu berücksichtigen gilt, um auf Facebook erfolgreich  Marketing zu betreiben. Ein zentrales Element ist vorab festzulegen,  in welcher Phase wir unsere Kunden mit welchen Contents bespielen können. Dieses Vorgehen wird mittels dem CEII Modell von Thomas Hutter sehr gut dargestellt.

CEII

Wenn nun festgelegt wurde in welchem Bereich wir Facebook Marketing betreiben wollen, ist nun wie bei jeder Kampagne vorab das Ziel zu definieren. Anhand der genauen Zieldefinition, ist es uns anschliessend möglich, das für meine Kampagne am besten geeignete Facebook Ad auszuwählen. Genau in diesen Facebook Ads liegt der Schlüssel, ob wir eine Kampagne wertschöpfend gestalten oder nicht. Mit wertschöpfend meine ich, die Kreierung eines Magic Moments und Sicherstellung, dass unsere Zielkunden den Call to Action nicht verpassen. Wie bei so manchen Sachen liegt der Teufel auch hier im Detail.  Thomas Hutter hat auch hierfür ein Modell entwickelt, welches uns helfen soll über die definierten Ziele die richtige Form der Facebook Ads zu bestimmen.

BEACC

Mögliche Herausforderungen

Natürlich ist es unbestritten, dass Facebook sämtliche Zügel in der Hand hat und von heute auf Morgen Nutzungsbedingungen anpassen kann. Es ist möglich, dass du bis gestern mit einer speziellen Form von Facebook Ads unzählige Kunden für deine Sache gewinnen konntest und heute steht dieser Ad nicht mehr zu Verfügung. Du kannst dich nicht dagegen wehren, du hast keine Chance. Die einzige Möglichkeit die du hast, ist dich vorab zu informieren und dich mit den richtigen Leuten zu vernetzen, damit du im besten Fall vorbereitet bist und pro-aktiv reagieren kannst.

Trend

Bei den Digital Natives konnte der kontinuierliche Abgang von Usern gebremst werden. Jedoch ist klar, dass die Digital Natives andere Plattformen bevorzugen wie z.B. Snapchat, WahtsApp oder Instagram. Die beiden letzten Plattformen hat Facebook übrigens in den letzten Jahren für über 20 Mia. aufgekauft. Spannend ist in der Schweiz, die steigende User Zahl bei den Digital Immigrants und auch bei den Silver Surfers.

Fazit

Besser heute starten als erst morgen! Facebook ist längst keine Plattform mehr nur für junge Leute…