Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management berichtet Raffael Grütter:

Manuel Nappo und Evelyne Mettler gestalteten die Einführung des CAS Social Media Management auf innovative Weise, die sich definitiv von anderen Schulen abgrenzt.

Die Learnings aus der Vorstellung der Dozenten sind: 1971 ist der wichtigste Jahrgang. Manuel Nappo kam zur Welt 😉 und auch die erste E-Mail wurde in diesem Jahr versendet. Evelyne Mettler durfte den ungleich schwereren Part übernehmen und die administrativen Details erläutern. Zudem müssen auch in einem Studiengang, der sich Social Media Management nennt, gewisse Dinge manuell, langweilig und trocken erklärt werden. Dieser Part wurde ebenfalls bravurös gemeistert. Denn hier war das Motto: In der Kürze liegt die Würze!

Nun zum wirklich spannenden Teil, der auch in der Mittagspause noch heiss diskutiert wurde – die Vorstellungsrunde der Studenten:

Mit dem Banknachbarn konnte man sich zu den vorgegebenen Fragen rund fünf Minuten austauschen. Die Antworten fielen nicht ganz leicht! Eine Frage lautete zum Beispiel: Welche Social Network Plattform bist du? Die vielen spannenden Punkte mussten danach in einen Twitter Post zum Gegenüber verpackt werden. Alle Posts wurden mit dem Hashtag #HWZSMM versehen. Es kamen teilweise sehr lustige und interessante Facts zum Vorschein. Das war dann mal so richtig Balsam auf die Digital Native Seele. 

Einführung in die Einbettung einer Social Media Strategie

HWZ Modell

Social Media benötigt besonders in Unternehmen eine klare Strategie. Das heisst, die langfristige Planung der Ressourcen und Ziele festzulegen. Ein wichtiger Punkt hierfür ist auch, dass die Strategie in die Gesamtkommunikation der Unternehmen eingebettet wird. Social Media darf nicht losgelöst betrachtet werden, sondern soll in das Gesamtkonzept passen.

Ziele setzen:

Als erster Schritt müssen klare Ziele festgelegt werden. Diese sollen nach dem SMART Prinzip definiert werden.

  1. Spezifisch
  2. Messbar
  3. Akzeptiert
  4. Realistisch
  5. Terminiert

Besonders wichtig ist hier das R wie „Realistisch“.

Mögliche Ziele sind beispielsweise:

  • Meinungsführer erreichen
  • Community aufbauen
  • Rückmeldungen erhalten
  • Kundenservice anbieten
  • Image erarbeiten

Zuhören & Beobachten

Anhand der gewählten Ziele Kriterien festlegen, die überwacht werden.

  • Wen beobachte ich wie, wo und wann?
  • Welchen Gruppen höre ich zu, was sie zu sagen haben?

Konzipieren & Aufbauen
In der Regel besteht meist eine Home-Base bei den Unternehmen. Diese bestimmt, wohin die sozialen Aktivitäten hinführen sollen und von wo sie weggeleitet werden.

Rund um diese Home-Base werden, passend zu den festgelegten Zielen, soziale Netzwerk Profile aufgebaut. Jede Plattform befriedigt unterschiedliche Bedürfnisse. Deshalb ist es enorm wichtig, die passenden Plattformen zur eigenen Zielsetzung zu finden. Die verschiedenen Satelliten werden miteinander verbunden und sollen zwingend mit der Home-Base vernetzt sein. Gleichzeitig führt die Home-Base ebenfalls zurück zu den Satelliten. Ein Beispiel hierfür bilden die grossen Modekonzerne, wie Dolce & Gabbana.

Pflegen & Bewirtschaften

Zehn Tipps die für ein gutes Interagieren mit den Usern sorgen

  • Authentisch sein
  • Zuhören
  • Fragen stellen
  • Nicht spammen
  • Transparent sein
  • Relevanter Content
  • Planen
  • Ehre wem Ehre gebührt, Bsp. Auch mal den Konkurrent loben
  • Humor zeigen
  • Das gute Netzwerken – Social Media ist nichts für Jäger sondern für Bauern, die säen, pflegen und erst dann ernten.

Analysieren & Optimieren

Die sozialen Medien funktionieren nach dem Prinzip „Try and Error“. Der Schlüssel hierfür ist das Lernen aus gemachten Fehlern. Die Seiten müssen kontinuierlich verbessert werden. Ein gutes Monitoring zeigt, wo die Hebel zur Optimierung anzusetzen sind.

Do you want to be magic?

Do you want to be magic

Für den magischen Erfolg braucht es immer zwingend die Social Medias, denn nur hier kann der Erfolg exponentielle Auswirkungen haben.  Die Chancen sind schier unbeschränkt!

Owned Media Totale Kontrolle – Die Unternehmen können alles selbst gestalten, dafür ist die Reichweite vergleichsweise klein.

Bought Media z.B. Werbung in Zeitungen, Plakat Kampagnen oder TV. Die Dauer der Werbung und das Format sind stark eingeschränkt. Bei den gekauften Medien entsteht ein Verlust der Kontrolle aber die Reichweite wird stark erhöht.

Earned Media Bei den Earned Medias sind die sozialen Medien gemeint. Hier ist die totale Reichweite möglich. Jedoch verlieren die Unternehmen die gesamte Kontrolle.

Besuch bei Evernote

Zum Schluss des ersten und zudem intensiven Studientages, durften wir Evernote Europa / Afrika und Naher Osten einen Besuch abstatten. Manuel zeigte uns anhand einer gut aufgebauten Präsentation, was die Vorteile von Evernote sind und welches Bedürfnis die Software abdeckt. Die grosse Mehrheit der Studenten war begeistert vom Startup Groove, der bei der Zürcher Niederlassung herrscht. Der Apéro inklusive Bier und feinster Sprüngli Torte bildete den perfekten Abschluss des Tages. Vielen Dank an dieser Stelle der Firma Evernote für den spannenden Einblick!

Evernote