Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management berichtet Rita Schöpfer:

Wie kann ich auf den sozialen Netzwerken Beiträge finden und auswerten, die für mein Unternehmen relevant sind? Wie erkenne ich frühzeitig potenzielle Probleme oder Krisen, die mein Unternehmen bedrohen? Wie finde ich heraus, was gewichtige Opinion-Leaders in Blogs oder Foren über meine Marken und Produkte verbreiten?

Monitoring Analytics Reporting

Während in der Ära vor dem Web 2.0 ein Unternehmen die Antworten auf diese Fragen vor allem via Mediaclippings von Providern wie Argus erhielt, kann man heutzutage den Service entsprechender Software in Anspruch nehmen. Bevor man sich aber auf die Suche begibt, gilt es, den Rahmen für den Einsatz des Tools abzustecken, wie Kursleiter Dominic Stöcklin in seinem Referat vom 14.2.2015 erörterte:

„Beim Monitoring hört man jenen Plattformen zu, welche einem nicht selber gehören, z.B. fremde Blogs oder Foren, fremde Twitter. Beim Analytics hört man auf Plattformen zu, welche einem selber gehören, z. B. eigene Fanseiten auf Facebook, eigener Twitter-Account. Beim Reporting geht es darum, aus den Feststellungen zu lernen und die Aktivitäten weiterzuentwickeln.“

Vor der Shopping-Tour

Und welches Monitoring-Tool soll es denn nun sein? Bevor man sich auf Shopping-Tour begibt, gilt es zu definieren, welche Ziele ich als Unternehmen mit dem Tool verfolge, welche Bedürfnisse ich als Unternehmen an das Tool habe, und –  nicht zuletzt – wie viel ich für das Tool auszugeben bereit bin.

Quelle: http://bisculm.com/social-media-monitoring-tools-fur-kmus--7353/

Bildquelle: www.bisculm.com

Warum ein Social Media Monitoring-Tool?

Nach bisculm verlangen folgende Herausforderungen nach einer entsprechenden Software:

  1. Standortbestimmung: Wer spricht wo/auf welcher sozialen Plattform und wann über uns?
  2. Situationsanalyse zur Ermittlung einer Strategie: Wo/auf welcher sozialen Plattform ist unsere Zielgruppe, unsere Konkurrenz, und wo ist unser Potenzial?
  3. Marktforschung: Wie verändern sich die Meinungen, Bedürfnisse, Marktchancen, usw.?
  4. Früherkennung, Krisenmanagement
  5. Strategieanpassungen: Rechtzeitige Ausrichtung des Angebots, des Marketings, der Prozesse oder des Geschäftsmodells
  6. Optimierung des Online Engagements, Issue Management
  7. Akquise, Kontaktpflege, Herauskristallisieren von Markenbotschaftern und Multiplikatoren
  8. Evaluation von Partnern, für neue Dienstleistungen oder Produkte
  9. Übersicht über die Flut an Informationen
  10. Leistungsmessung, Erfolgskontrolle

Mehr als 300-Anbieter

Welches Toll passt denn nun zu meinem Unternehmen? Als Shopping-Guide kann der Monitoring Toolreport 2014 von Goldbach Interactive zu Rate gezogen werden. Goldbach evaluierte eine Vielzahl von Tools, analysierte Fragebogen an die Hersteller, verglich deren Antworten mit den Ergebnissen eigener Tests und präsentierte seine Liste der Top 15.

Monitoring Tool

Bildquelle: Goldbach Report 2014

Zusammen mit den detaillierten Beschreibungen im Kursreferat von Dominic Stöcklin erhält man eine solide Übersicht über das umfassende Angebot an Monitoring-Tools. Sowohl der Goldbach Report wie auch Dominic Stöcklin wiesen abschliessend auf die wichtigsten Fragen beim Tool-Entscheid hin: Wie komplex sind meine Suchanfragen (Suchqueries)? Welche Quellen (Foren, Blogs, etc.) will ich durchsuchen? Ja, bei der Wahl des Monitoring-Tools kann sich eine umfassende Beratung sehr wohl lohnen.