Aus dem Unterricht des CAS Digital Leadership mit Patrick Comboeuf berichtet André Wieler:

You rock!

13 spannende Schultage liegen hinter uns. Wir sind auf den Hund gekommen, haben uns als Marken verpackt, unsere Mütter stolz gemacht und wir wissen nun wie Rammdrohnen ordnungsgemäss eingesetzt werden.

Am Grande Finale, dem letzten Nachmittag vor unserer Reise ins Silicon Valley, wurden wir von Patrick daran erinnert, dass wir im Zentrum des Leadership Kompasses stehen.

Patrick hat uns mit einer Prise Humor und viel Ernsthaftigkeit zum Handeln aufgefordert. Schliesslich geht es um uns und wir haben nicht so viel Geld für eine Ausbildung ausgegeben um gleich weiterzumachen wie bis anhin.

Who wants to be the first volunteer?

Als Patrick diese Frage in den Raum stellt, stellen wir Digital Leaders von Morgen zunächst unsere ausgeprägten Vermeidungsstrategien zur Schau. Das liegt an zwei Dingen, ist sich Patrick sicher. Zum einen benötigt die Entwicklungszeit nach Ausbildungsabschluss ca. 2-3 Jahre um das gelernte zu verinnerlichen. Zum anderen wird Scheitern in unseren Breitengraden immer noch von einem gewissen sozialen Stigmata begleitet. Dabei ist Scheitern eine wunderbare Sache, solange die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden.

“Failure is always an option!”
Adam Savage

Der Aufruf nach Freiwilligen, oder nennen wir es „die einfachste Art 10 Franken zu verdienen“ zeigt uns auf, wie wichtig es ist den Mut aufzubringen, sich als Digital Leader von Morgen zu exponieren. Nur mit Mut zur Handlung können Bewegungen entstehen, Disruptionen erzielt, Veränderungen angegangen und Geld verdient werden.

Sei mutig und du kannst alles erreichen was du dir wünschst!

Also ist alles was ich brauche eine Portion Mut? Ja, sowie eine klare Vorstellung wer ich bin (oder sein möchte), für was ich stehe und was ich in unserer Gesellschaft beitragen möchte.

“Leadership is the capacity to translate vision into reality”
Warren G. Bennis

Was aber wenn ich die Antwort auf die obenstehenden Fragen noch nicht kenne?

Patrick hat hierfür eine Übung mitgebracht, die uns hilft Antworten zu finden. Unsere Aufgabe ist es, unseren eigenen Nachruf zu schreiben. Wir überlegen uns, was unser Vermächtnis sein wird, wenn wir diese Welt verlassen haben. Dabei werden folgende Fragen beantwortet:

  • Was bleibt von uns in Erinnerung?
  • Welche Spuren haben wir hinterlassen?
  • Welche Menschen trauern um unsere Marke?
  • Warum trauern sie?
  • Was haben wir erreichen können? Was nicht?

Die Übung lässt sich beliebig skalieren oder eingrenzen. Du kannst sie auf Team- und auch auf Firmenebene durchführen. Besonders effektiv scheint mir diese Übung, wenn sie von mehreren Personen gemeinsam bearbeitet wird. Daher kannst du sie auch dafür nutzen, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln oder zu schärfen.

Train your mind (again) is what it’s all about

Zum Schluss zeigt uns Patrick auf, dass es bei Digitalisierung stets um den Menschen geht und gibt uns einige Gedanken mit auf den Weg. Gedanken, die uns dabei helfen, uns selbst zu reflektieren, einen offenen Geist zu bewahren, Perspektiven zu wechseln und Dinge anzupacken. Mit allem Gelernten und den nachfolgenden Gedanken werden wir das Beste aus uns herausholen. Danke Patrick und allen Referenten.

  • When children learn to walk and fall down 50 times, they never think „maybe this isn’t for me”
  • Don’t be upset about the results you didn’t get from the work you didn’t do
  • Few things guarantee failure faster than the safe option
  • Life is too short to sit in the passenger seat
  • Organisations don’t change. People do
  • Don’t wake up to be average
  • Keep the wild in you
  • The most positive of people are often the most intimidating. Because they are not easily broken
  • Nothing is a mistake. There’s no win and no fail. There’s only MAKE
  • Technology is only as advanced as its ability to advance people
  • Creativity is just connecting things
  • Together we create
  • 5% idea, 95% execution, timing, speed
  • The best way to complain is to make things