Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management berichtet Dani Duttweiler:

Seit jeher machen gute Geschichten die Runde und prägen die Reputation der Betroffenen. Mit dem Aufkommen der Social Media Kanäle ergeben sich neue, interessante Möglichkeiten: Der Geschichtenerzähler kann das Weitererzählen seiner Geschichte miterleben und seine digitale Reputation aktiv mitgestalten.

Content Management ist Teil des CAS Social Media Management der HWZ. Tobias Stahel, Referent, zeigte auf, wie Themen spannend aufbereitet, geschickt platziert und gezielt weiterverbreitet werden können. Als besonders nützlich erweist sich dabei seine Toolbox „7 Tipps zum Starten“ :

  1. Eigene Besonderheiten herausarbeiten

Wer in der Informationsflut gehört werden will, muss etwas Besonderes bieten. Aufmerksamkeit erreicht man beispielsweise durch das Hervorstreichen von speziellen Produkteigenschaften und Qualitätskriterien, Vermittlung von Fachkompetenz, Expertisen und Studienresultate. Aber auch Gründergeschichten, Erfolgsmeldungen aus der Unternehmensgeschichten und Produktvisionen haben das Potenzial für eine gute Story. Und neuerdings helfen auch Rückmeldungen von Usern, neue Themenpotenziale zu erkennen.

  1. Themen, Storys und Keywords festlegen

Ein gut aufgebautes Content Management ermöglicht es, aus der Fülle von Themen die richtigen auszuwählen, die damit verbundenen Storys zu bestimmen und Keywords festzulegen. Bereits hier zeigt sich: Das Kreative ist das eine, eine solide Planung das andere.

  1. Plattformen wählen / Infrastruktur aufbauen

Im Zentrum steht oftmals der eigene Internet-Auftritt. Hier laufen alle Informationen zusammen und alle relevanten Content- und Medientypen werden vereint. Je nach Zielgruppen und Bedürfnissen werden unterschiedliche  Soziale Medien gewählt: Blog, Video, Fotos, Musik, Dokumente etc. Zudem ist der Internet-Auftritt Verteilzentrum auf die Sozialen Netzwerke.

  1. Eigene Inhalte kreieren

Ist die Content Strategie definiert, sind die Instrumente vorhanden und liegt die Planung vor, so geht es an die Umsetzung. Insbesondere in grösseren Unternehmen und Organisationen ist eine gute Zusammenarbeit zwischen den Newslieferanten und den für die Umsetzung Verantwortlichen ein entscheidender Erfolgsfaktor: Für gute Geschichten braucht es eine idealen Mix zwischen Push und Pull (Inhalte vorschlagen bzw. vorgeschlagene Inhalte aufgreifen).

  1. Spannende Inhalte kuratieren

Eigene Inhalte können mit Informationen aus anderen Quellen ergänzt werden. Durch diese Einbettung gewinnt man nicht nur zusätzliche Interessenten, sondern beweist Fachkompetenz. Gut kuratierte Themenseiten bieten dem User ein Plus an Informationen.

  1. Publizieren, teilen und bewerben der Inhalte

Vom eigenen Internet-Auftritt, über Soziale Medien bis hin zu kuratierten Seiten steht eine grosse Palette an Publikationsmöglichkeiten zur Verfügung. Eine gute Planung hilft festzulegen, was wann wo platziert und wie weiterverfolgt wird.

  1. Monitoring

Gute Storys werden im Weitererzählen kommentiert und weiterentwickelt. Ein Monitoring der Sozialen Medien ermöglicht es, das Gespräch über die eigenen Storys zu verfolgen und mitzudiskutieren.

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