Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management mit Milos Radovic zu “Mobile Business” berichtet Christoph Schröder:

Ein enthusiastischer Unterricht mit Milos Radovic, der ‘Mobile’ wirklich lebt…etwa 90% der Unterrichtszeit hielt er sein Mobiltelefon in der Hand.

 

#smartphoneversuszahnbürste

Während der PC-Verkauf seit 2011 rückläufig ist, geht der Absatz von Smartphones seit 2010 ab wie ein Zäpfchen. Es ist nicht mehr nur ein Mobiltelefon, sondern ein Supercomputer, welcher unzählige Funktionen in einem Gerät vereint. Unterdessen gibt es weltweit 6 Milliarden Smartphones. Als Vergleich: Es gibt weltweit nur 3.5 Milliarden Zahnbürsten. Vielleicht kann Trisa ja einen Deal mit den Smartphone-Produzenten und der Welt-Gesundheits-Organisation aushandeln.

Gründe für diese massive Verbreitung? Es ist wahnsinnig einfach zu bedienen (Kleinkinder können das schon) und es ist extrem praktisch. Fast wie bei Rittersport. Zudem steigt die Affinität zu neuen Technologien immer mehr und die Hemmschwellen sinken.

 

#nichtohnemeinhandy

Hatte man früher einen Computer am Arbeitsplatz, kam später einer in jedes Heim und heute hat jeder einer in seiner Hosentasche. Die neue Generation wächst sogar schon damit auf. Auch aus dem Geschäftsleben sind sie nicht mehr wegzudenken. Wer kriegt nicht einen Schreck, wenn er sein Handy im Büro hat liegen lassen und jetzt nicht erreichbar ist oder seine Mails nicht lesen kann? Immerhin gehen in der Schweiz 69% nur mit ihrem Handy aus dem Haus.

 

#moneymoneymoney

Interessant wird es nun fürs Mobile Business. Denn das Mobiltelefon wird in der Schweiz rege für die Produkt- und Dienstleistungssuche genutzt, nämlich von 81% der User. 44% kauften anschliessend online und 33 im Geschäft. Schätzungen zufolge werden in der Schweiz CHF 800 – 1’150 Millionen Umsatz mit Mobile Business gemacht!

 

#ichsehewasdunichtsiehst

Das Smartphone ist aber auch die Schnittstelle zu weiteren Geräten. Es herrscht regelrecht ein Ansturm auf Virtual und Augmented Reality. Mobile Business ist ein wichtiger Treiber für diese Technologien. Das kommt in vielen Bereichen zur Anwendung wie Entertainment, Fitness und Health, Travel und Hospitality, Produktplacement, Anleitungen, Marketing, Servicetechniker, Produktion, Workflows, etc.

 

#internetofthings

Ein weiterer technologischer Treiber ist Mobile Business für das ‘Internet of Things’. Man geht bis 2020 von 50 Milliarden Connected Devises aus, die mit dem Internet verbunden sind. Mehrheitlich via Smartphone. Und zwar sind das Geräte bzw. Sensoren, die für die Industrie als auch für den Endkonsumer genutzt werden. Mobile ist die zentrale Schnittstelle in diesem ganzen Spiel.

 

#anappadaykeepsthedoctoraway

Auch Apps gehören zum Mobile Business. Es gibt verschiedene Geschäftsmodelle, was die Apps betrifft. Hier ein Modell für B2C Apps:

  • Gratis-App dient der Marke und führt indirekt zum Verkauf anderer Güter
  • Gratis-App führt direkt zu höherem Produkte- oder Dienstleistungsverkauf (M-Commerce)
  • Gratis-App verbessert den Kundendienst oder die Kundenbindung
  • Freemium-Modelle
  • App ist besser oder günstiger als Alternativen von Mitbewerbern
  • App dient dem Stolz und nicht dem Geldverdienen

Nach einer abschliessenden Behandlung des Themas ‘Strategie’, war der Tag mit Milos auch schon wieder vorbei.