Aus dem Unterricht des CAS Multichannel Management berichtet André Baldauf:

Es geht in die zweite Runde mit @michaelschranz von @appswithlove zum Thema #mobilehybrides. Grundsätzlich muss sich erstmal gefragt werden, was unter dem Titel verstanden werden muss. Alleine die Abgrenzung und mögliche Definition hat in der Vorlesung eine breite Diskussion ausgelöst. Mobile Hybrides lässt sich zwischen der Verbindung von realer und virtueller Ansprache definieren. Welche unter anderem zu einer Augmented Reality und somit auch zu einer Art Hybrider Welt führen kann. Konkret ersichtlich wird es, dass die traditionellen und modernen Kommunikationskanäle nicht fusionieren, sondern sich aufeinander beziehen, ergänzen und zu etwas Grösserem werden. Mobile kann nicht nur Hybrider Touchpoint sein, sondern auch als Steuerelement für andere Kanäle dienen. Zum Mobilen Hybriden gibt es noch die zwei weiteren Touchpoint Social und Freestyle Hybride. Zusätzlich zur Integartion verschiedener Marketingaufgaben kommen bei den Social Hybrides eine hohe Interaktionsintensität, sowie eine grosse Öffentlichkeitswirksamkeit sämtlicher Aktivitäten dazu. Daraus entwickelt sich dann ein weiteres Phänomen: Hybrider Content. Seit eh und je finden verschiedene Marketingaufgaben ausserhalb von Mobile und Social statt, nämlich am Verkaufspunkt (Promo, Verkauf, Branding, Customer Service). Neu werden aber auch Plakatwände zu Vending Machines und Ticketautomaten zu Erlebnismarketing, dies lässt sich dann in Freestyle Hybrides (sämtliche Locations/ Formen ausserhalb von Social/ Mobile) zusammenfassen.

In einem Brainstorming sollten sich in verschiedenen Gruppen über die neuen Themen Gedanken gemacht werden, entstanden sind einige #distruptive Geschäftsmodelle der Bereiche Retail, Banking und Kommunikation, welche sicherlich in nächster Zeit in irgendeiner Form Anklang finden werden.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ist @michaelschranz auf verschiedene Hybride Geschäftsmodelle eingegangen. Es sind vor allem Unternehmen, die die existierenden Branchen umstellen und nicht „neu“ aber anders definieren. Ein Leitsatz dazu ” “The new approach is to build a complete, end-to-end product or service that bypasses existing companies.” Darum funktionieren neue Modelle wie sie #uber #buzzfeed #tesla #netflix praktizieren, hervorragend. Nun fragen sich viele Unternehmen, wie kann das passieren? Aus den Gründen wie, nicht #mobile, verpassen von #Trends, Wirtschaftslage oder schlechter Brand-Experience, das nur eine von paar Gründen, wieso das passieren kann. Aber grundsätzlich stellt sich noch die Frage, wie verdienen diese Unternehmen überhaupt Geld? Dies wurde anhand der Beispiele @rovio @Airbnb @watson_news aufgezeigt. Es werden meist durch Werbeeinnahmen (Mobile Advertisment/ Kontakte/ Branding), User (in-App Kauf, Freemium Subscription-Fee) und Vermittlungsgebühren (Share-Economy) Umsätze generiert.

Darum sind die Firmen welche sich der Digitalisierung anpassen im Vorteil. Sie können durch Mobile eine Steigerung der Anwendung von Software/ Dienstleistung erzielen sowie die Kundenzufriedenheit erhöhen. Eric Schmidt von #google bringt es wie folgt auf den Punkt „If you don’t have a mobile strategy, you don’t have a future strategy“.

Natürlich sind die Herausforderungen enorm und es wird nicht einfach, aber durch Effizienz, Fusionen und dem Kunden einen Mehrwert bieten, kann ich auch in Zukunft noch am Markt bestehen. Somit ist User Experience eines der entscheidenen Erfolgsschlüssel. Am Beispiel des Open Air Buddy  wurde eine sehr gelungene Hybride Mobile Case Study aufgezeigt. Die Ziele welche #swisscom mit der App verfolgt, sind ganz klar ihre Positionierung stärken, neue Möglichkeiten eröffnen, sowie der spielerische Zugang zu Technologien. Im Grundlegenden ging es darum, dem Festivalbesucher einen Mehrwert zu bieten, egal ob für Bestandskunden oder Konkurrenzkunden. Deshalb waren die hohe Qualtität, konkrete Value Proposition, Datenschutz, Verfügbarkeit, Zielgruppengenauigkeit, weitere Merkmale der Festival App.

Zum Abschluss durften sich die Gruppen Gedanken über die Zukunft machen, jedoch über diese ihrer eigenen Unternehmen. Wie sieht das Geschäftsmodell 2025 aus? Wie werden die Menschen ihre Servies beziehen? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle und wie sieht das hybride Zukunftsmodell deren Branchen aus? Aus den Resultaten ist ersichtlich, dass einige Unternehmen auf einem guten Weg sind, jedoch sich weiter entwickeln müssen, um in der Zukunft bestehen zu können.

Fazit – Wer sich nicht dem Wandel der Digitalisierung unterzieht, hat in Zukunft keine Chance mehr. by @AndyBaldauf