Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management schreibt Beat Enderlin:

 

Wer sich mit dem Aufbau von Networks und Communities beschäftigt darf, so haben wir von Moritz Zumbühl gelernt, vor allem an einem nicht leiden: Dem Not-invented-here-Syndrom.  Es wäre nahezu fahrlässig, sich nicht bei bestehenden Plattformen das eine oder andere abzuschauen und von dem zu lernen. Denn auch die grundlegenden Faktoren, weshalb wir uns überhaupt in Communities bewegen, bleiben immer in etwa dieselben. Wir wollen…

…Spass haben.

…Menschen kennen lernen.

…die Passion teilen und darüber kommunizieren.

…zusätzliche Angebote nutzen oder einfach einen Mehrwert generieren.

Selbstverständlich haben das zahlreiche Betreiber von gut funktionierenden Plattformen ebenfalls gelernt und machen bereits vieles richtig. Davon nicht profitieren zu wollen, nur weil man es nicht selber erfunden hat, wäre fast ein wenig fatal.

Nicht Facebook oder Xing neu erfinden

Wer also ein neues Nischen-Netzwerk aufbauen und dafür eine Zielgruppe mobilisieren möchte, muss sich zuvor über deren Motive klar werden und wissen, was sie bewegen würde, respektive, was sie überhaupt zusammen bringt.  Gleichzeitig muss man sich im Klaren sein, welche Probleme die Zielgruppe hat: Wer es schafft für diese Probleme entsprechende Lösungen anzubieten, ist auf gutem Weg eine gut funktionierende Plattform zu schaffen. Dabei sei wichtig, erklärte Moritz weiter, nicht von Anfang an alles zu definieren, sondern während des Prozesses für Anpassungen offen zu bleiben. Wie so oft lautet auch hier das Rezept für den Erfolg: Fehler machen und daraus lernen!

Eine neue Plattform für die HWZ?

Am Ende des Unterrichtes stand die obligate Gruppenarbeit auf dem Plan. Ob es an der eher noch knappen Zeit lag oder ob dem Zeitpunkt, so kurz vor der wohlverdienten Mittagspause, jedenfalls reagierten wir alle nicht sehr euphorisch, als der Aufruf zur Gruppenbildung kam: Kurzentschlossen machte Moritz eine Klassenarbeit daraus. In der HWZSMM-Community setzten wir uns mit dem Thema auseinander, welche Probleme eine HWZ eigene Plattform lösen könnte.

zumbühl

Nun ja…das handschriftliche Talent von Moritz aussen vor gelassen:
Inhaltlich sind spannende Überlegungen mit eingeflossen. Falls also „zufälligerweise“ der Studiengangsleiter Manuel Nappo das hier lesen sollte – die Klasse steht bei Fragen gerne zur Verfügung.