Aus dem Unterricht des CAS Digital Leadership zum Thema «Personal Branding» mit German Ramirez berichtet Michelle Gisler.

Was steht eigentlich hinter «Personal Branding» und wie baue ich meine eigene Marke auf? Das und vieles mehr durften wir an dem spannenden Nachmittag mit German, dem selbsternannten digital pioneer und Gründer von SPARK & STRATEGY Ltd., erfahren.

PARADIGMENWECHSEL

Früher haben die Firmen durch Werbung Aufmerksamkeit auf sich geleitet. Heute merkt man, dass die Beziehungen zu den Kunden wichtiger sind denn je und man diese beispielsweise durch Loyality Programme vertiefen kann. Auch die Art der Kommunikation hat sich verändert – Es wird nicht mehr nur passiv kommuniziert sondern es entsteht ein Dialog zwischen dem Unternehmen und dem Kunden.

Ein Unternehmen sollte seine Mitarbeiter fördern und dazu bringen, dass sie gut über ihren Arbeitgeber sprechen. Menschen interessieren sich für Menschen und nicht primär für das Unternehmen. Es bringt also nichts, wenn die Firmen-Seite auf LinkedIn gepusht wird. LinkedIn ist vielmehr dafür da, um Kontakte oder Talente zu finden, um Networking zu betreiben oder Kundenbeziehungen zu stärken.

THE THREE KEYS FOR SUCCESSFULLY SELLING ANYTHING

Wenn uns unsere Freunde etwas weiterempfehlen, vertrauen wir auf deren Erfahrungen und das gleiche Produkt oder die gleiche Dienstleitung. Diese drei Faktoren zeigen, dass das Vertrauen die wichtigste Währung der Neuzeit ist und was es ausmacht, wenn Beiträge auf persönlichen Profilen mit Beiträgen auf Unternehmensseiten gepostet werden:

VISIBILITY
5 x mehr Reichweite

RELEVANCE
8 x mehr Engagement

CREDIBILITY
3.6 x mehr Glaubwürdigkeit

144 x grösser ist die Wirkung, wenn ein Mitarbeiter im Vergleich zum Unternehmen etwas posted!

THE SUPERMARKET OF PEOPLE

LinkedIn ist der Supermarkt der Menschen – Unternehmen gehen shoppen, wenn Personal gebraucht wird. Wie schaffe ich es also, mich sichtbar zu machen und meine eigene Marke aufzubauen?

  • Profilbild und Headline: Wer bin ich und für was will ich bekannt sein?
    • Je mehr Keywords auf dem LinkedIn-Profil hinterlegt sind, desto höher wird man bei Google gerankt.
  • Beware of the Myth of the Swiss Army Knife! Versuche nicht alles gleichzeitig abdecken zu können, sondern fokussiere dich auf spezifische Themen.
  • Good to know: Profile mit Empfehlungen tauchen in der Suche 3x öfter auf als solche ohne.

4 SCHRITTE ZUM PERSONAL BRAND

  1. ESTABLISH→ Profil erstellen und mit relevanten Informationen über sich selbst und das Unternehmen füllen.
  2. CONNECT→ Grosses und sinnvolles Netzwerk aufbauen.
  3. ENGAGE → Mit dem Netzwerk interagieren, Infos, Fotos, Veranstaltungen usw. bereitstellen, teilen, kommentieren.
  4. MEASURE → Systemmetriken nutzen, um das Engagement und den Online-Auftritt zu messen.

Nicht vergessen: Ihr habt alle geschworen, dass ihr niemals einen Bot in eurem Namen sprechen lässt.

Are you a robot? Then don’t talk like a robot.