Aus dem Unterricht des CAS Digital Leadership mit German Ramirez berichtet Daniele Gallo:

Die Einführung des heutigen Dozenten erfolgte durch Patrick Comboeuf u.a. mit folgendem Satz:

Die Wichtigkeit von Personal Branding wird vor allem dann sichtbar, wenn man es falsch macht.

Was alles falsch gemacht werden kann, und wie es richtig gemacht wird, hat uns German Ramirez mit sehr vielen, eindrücklichen Beispielen im Verlaufe dieses Vormittags aufgezeigt.

German Ramirez selbst ist ein digitaler Pionier und Unternehmer und hat bereits 1996 erste Erfahrungen mit eCommerce gemacht. Er gilt als ausgewiesener Spezialist im Bereich Digitalisierung und Social Media.

Du bist deine eigene Marke

In Zeiten von Influencer, Follower usw. wird dies immer wichtiger. Aber nicht nur auf Social Media, welche zu Privatzwecken genutzt werden, auch auf Social Media, wie z.B. LinkedIn, also im Businessalltag, wird dies immer wichtiger. Eine Marke will und soll gepflegt werden, vor allem, wenn es die Eigene ist!

Paradigmenwechsel

Um den Paradigmenwechsel verständlich aufzuzeigen, startet German Ramirez mit einer Zeitreise, um aufzuzeigen, wie sich die Medienlandschaft und -kommunikation wandelte. Die Kommunikationskanäle haben sich nicht nur vervielfältigt, sondern auch die Art und Weise, wie wir untereinander kommunizieren. Es ist nicht mehr eine One-way Kommunikation von den Unternehmen zu den Konsumenten, es ist alles viel vernetzter, persönlicher und dialogbasiert. Unternehmen, die diesen Wandel nicht verstehen, erreichen ihre Konsumenten nicht mehr.

Auch das Beispiel der Influencer zeigt, es genügt ein Smartphone und jeder ist in der Lage sich als Person, als Produkt der Welt zu präsentieren, mit welchem Zweck auch immer. Dadurch wurde eine andere Machtstruktur geschaffen.

WHY IS SOCIAL MEDIA CENTRAL TO PERSONAL BRANDING?

Was für die Unternehmen gilt, gilt auch für die Angestellten. Neue Personen, Spezialisten, Unternehmen kennenlernen, netzwerken, war nie einfacher… und dennoch nicht einfach gemacht. Es genügt nicht, ein (LinkedIn) Profil zu haben. Damit kommuniziert man, stellt sich vor und kann gefunden werden. Es ist mehr als nur eine nichtssagende, digitale Visitenkarte. Es ist die eigene Marke!

THE THREE KEYS FOR SUCCESSFULLY SELLING… ANYTHING

Was sind denn nun die wichtigsten Faktoren? Deren drei und vor allem nicht das Unternehmen selbst. Es sind die Mitarbeiter und Konsumenten, welche vertrauenswürdiger sind als das Unternehmen. Alleine die Mitarbeiter erreichen…

  • 5x mehr Reichweite (Visibility)
  • 8x mehr Bedeutung (Relevance)
  • 3.6x mehr Glaubwürdigkeit (Credibility)

… als die Unternehmen selbst! Multipliziert man diese Faktoren reden wir von 144x mehr ‘Power’!

Welcome to the supermarket of people

LinkedIn ist der Supermarkt der Menschen und weltweit steht man in einem Regal mit anderen 500 Mio. Menschen. Wie gelingt es, aus dieser Masse herauszustechen? Erfasse ein aussagekräftiges Profil, das gefunden wird und deine Fähigkeiten und Kenntnisse klar widerspiegelt. Frage dich; wofür will ich bekannt sein?

Wichtig dabei: Die Schnittmenge ist relevant und wichtig! Sei kein Schweizer Taschenmesser, ein Alleskönner und betreibe kein allgemein formuliertes Profil. Fokussiere dich auf deine Fähigkeiten und Kenntnisse und kommuniziere diese klar!

DEFINING YOUR PERSONAL BRAND PLAN

Zuletzt braucht dein Personal Branding einen Plan und dieser besteht aus 3 Faktoren:

1 Content

  • Was, wann?

2 User engagement

  • Wer, wie?

That is an easy one… You!!

3 Channel

  • Wo, warum?

Definiere deinen ‘Hauptkanal’ und achte darauf, dass du darauf deine Zielgruppe erreichst!

Du bist deine eigene Marke! Frag dich: Warum braucht die Welt mich (als Produkt)!

Danke German Ramirez für diesen interessanten Vormittag!