Aus dem Unterricht des CAS Multichannel Management/Polymarketing mit Marion Marxer berichtet Daniel Wermelinger.

Wow, einmal mehr kriegt Mann/Frau zu spüren, wie „u hure gleitig“ die Zeit ins Land streicht. Bereits ist unser letzter gemeinsamer Unterrichtsnachmittag angebrochen. Marion schafft das Kunststück, sechs Monate Unterricht rund um Polymarketing und v.a. Touchpoints, Circles und Tochpoint Architcture in weniger als zwei Stunden zusammenzufassen – eben REVIEW & ESSENZ!

It’s all about Polymarketing!

Eine ideale planerische Anleitung dazu bildet der nachfolgend abgebildete Kreislauf:

In zwei Case Studies (Migros/iMpuls und Red Bull/Media World) machten wir alle unbewusst dieselbe Erfahrung: das Zeit Management reichte bei Haut und Haar nicht für eine qualitative Entwicklung der Touchpoint Architektur, die Touchpoint Umsetzung (inkl. deren Beispiele) als auch den Preview-/Review Check. Hier empfahl Marion, dass die im Kreislauf aufgezeigten Erfahrungswerte in Bezug auf die Zeit-Kapazitäten minutiös einzuhalten seien. Ein weiteres wunderbares Hilfsmittel kreierte Marion mit ihrem 7-Punkte umfassenden Polymarketing Prozess zur optimierten Planung der Touchpoint Ausgestaltung.

„Same, same but different“

Nein diesmal nicht der berühmte Spruch eines thailändischen Serviceanbieters. Ein guter Teil der Magic in Marion’s Polymarketing Prozess orientiert sich an den kleinen, aber zentralen Unterschieden in der Ausgestaltung des früher genannten Marketing Mix. Das Fundament wird mit der Erarbeitung des Trend Radar, des Consumer Trend Canvas sowie der Marketing Essenz inklusive der Circle Evaluation gelegt (stets nachvollziehbar kommentieren!). Als nächstes gilt es sich den Tagesablauf eines jeweiligen Circles anzunehmen und zu dokumentieren. Idealerweise wird auch der Social Impact der Zielpersonen aus den definierten Circles beurteilt sowie die verschiedensten Value Propositions (bspw. Megatrends, Attitude, Digital Behaviour usw.) erarbeitet. Abschliessend ist eine kurze Beschreibung des Konzeptes empfehlenswert.

Touchpoints

Nach all diesen Analysearbeiten darf die Selektion der Touchpoints angepackt werden. Selbstverständlich müssen diese konfiguriert und ausformuliert werden. Mit der nachfolgenden Touchpoint Architektur wird der Kreislauf des Polymarketing validiert und begründet. Zu guter Letzt sollen die Touchpoint Designs beschrieben werden. Es ist von grösster Bedeutung, dass die Ausgestaltung und das WIE als auch das WARUM aus einer jeweiligen Präsentation entnommen werden kann. D.h. die Rolle, die jeweiligen Touchpoint Perspektiven, die Perspektiven des Unternehmen müssen erkennbar werden. Weiter soll klar ersichtlich sein, wie die Touchpoints aktiviert und deren Wirkung gemessen wird. Ebenfalls aufgezeigt werden muss, wie der Traffic von einem zum anderen Touchpoint orchestriert wird, bzw. worin die jeweilige Motivation besteht, einen nächsten Touchpoint anzuvisieren. Zu beachten gilt es ferner, dass die Schritte vier bis sechs einem Loop gleichen. Man dreht sich darin solange, bis das Optimum erzielt wird. Und wie immer gilt: das Controlling bitte nicht zu vergessen!

Blogs für die Feierabendlektüre

Gerne empfehle ich unten aufgelistete, spannende und einprägsame Blogs aus dem CAS MCM 2018 zum einfachen repetieren des 1×1 von Marion Marxer’s Polymarketing Prozess:

https://www.hwzdigital.ch/polymarketing-die-wunderbare-welt-der-touchpoints-und-circles/

https://www.hwzdigital.ch/trendbasierter-innovationsprozess-mittels-trend-canvas-modell/

https://www.hwzdigital.ch/megatrends-der-zukunft-schon-heute-erklaert/

https://www.hwzdigital.ch/von-der-marketingessenz-zur-touchpoint-architektur/

Im Namen des gesamten Lehrgang CAS MCM 2018 unser herzlichster Dank an Marion für inspirierende sechs Monate, an die Dozenten/innen des Lehrgangs für die Schnupperstunden ihren jeweiligen Paradedisziplinen sowie an Lea für die wunderbare Arbeit im Background.