Aus dem Unterricht des CAS Multichannel Management mit Marion Marxer berichtet Alexander Strecker.

Der letzte Tag

Es ist der letzte Schultag unserer Zertifikatsklasse und wer gemeint hatte, er könne diesen Tag einfach gemütlich absitzen, der hat sich geirrt. Denn Marion liess sich für den Review und die Essenz ein neues Format einfallen. Mitte Mai wies sie jedem von uns einen Themenblock zu, der in Präsentationsform zusammenzufassen war. Als Resultat entstand ein interaktives Format mit 17 Präsentationen samt Fragerunde und Ergänzungen durch Marion. Diese waren sowohl Zusammenfassung und Prüfungsvorbereitung zugleich.

Doch was ist nun wirklich hängen geblieben?

Polymarketing ist ein Ansatz, der berücksichtigt, wie sich Menschen heute im Netz bewegen. Er fokussiert darauf, welchen Mehrwert für den einzelnen Menschen generiert werden kann. Dabei arbeitet der Polymarketing-Prozess mit Circles, in denen die Zielgruppe so beschrieben ist, dass ein konkretes Bild einer Person entsteht. Storytelling ist ein wichtiger Teil des Polymarketing-Prozesses, bei dem eine Marken- oder Produkt-Geschichte über verschiedene Touchpoints erzählt wird. Jeder Touchpoint hat dabei ein spezifisches Profil und eine klare Aufgabe. Es gibt somit keine Touchpoints mit identischem Ziel oder Nutzen. Im ganzen Prozess rückt der Mensch in den Mittelpunkt. Es gilt seine Motivation und Sehnsüchte zu verstehen, um ihm dann vielschichtig und differenziert zu begegnen.

Die Zielgruppen sollen nicht mehr mit Angeboten überflutet, sondern gezielt inspiriert und weitergebracht werden. Dabei geht das Ganze weg vom Push-/ Reichweitenmarketing hin zu mehr Bedürfnisoptimierung. Was keinen Mehrwert bietet, wird herausgefiltert. Ziel ist eine authentische Kommunikation mit dem Fokus auf die «Kundenoptimierung».

Der Polymarketing-Prozess ist aber kein «Einmalläufer». Aufgrund der Komplexität mit den unterschiedlichen Circles und den verschiedenartigen Touchpoints gilt es nach dem ersten Konzept-Setup konstant zu überwachen und zu optimieren. Die Vernetzung der verschiedenen Touchpoints steht im Vordergrund, und zwar so, dass keine Sackgassen für den Kunden entstehen.

Wer mehr zum Polymarketing-Prozess wissen möchte, dem sind die beiden verlinkten Blogs aus dem Unterricht zur Lektüre empfohlen:

Multichannel Management: “The Essence Matters”

Polymarketing (Step 3-7): Touchpoints

Was gab es sonst noch Spannendes?

Neben dem Polymarketing-Prozess als Kern des CAS gab es noch viele andere inhaltlich spannende Themenblöcke. Besonders zwei Blöcke stechen heraus. Einerseits war dies der Unterrichtsblock über den «Einsatz von Roboter im Marketing» und andererseits der Unterrichtsblock über «Blockchain im Marketing». Beide Themenblöcke zeigten, wie der Einsatz neuer Technologien, die heutige Welt des Marketings umkrempeln könnte.

Eine Frage lassen wir jedoch bewusst für den kommenden CAS offen. Die Verbindung von Yoga und Polymarketing.

Wir sagen Danke!

Zum Schluss bleibt nur noch eines – Danke zu sagen. Danke an Marion und all die anderen Dozenten des CAS Mulitchannel Management. Ihr habt uns mit  Wissen geimpft und den einen oder anderen «Fragesturm» ausgehalten. Danke auch an Lea und Jasmin als die guten Feen für den organisatorischen Bereich.