Das Stadtparlament Zug wollte die finanzielle Unterstützung für den Schülerbus-Pass streichen. Doch dieser Beschluss stiess auf Widerstand. Ein überparteiliches Komitee hatte deshalb gegen den Sparbeschluss des Grossen Gemeinederats Zug das Referendum ergriffen. Der Schülerbus-Pass reduziere nicht nur die Anzahl der «Mama-Taxis», sondern gewöhne die Kinder früh an den richtigen Umgang im öffentlichen Verkehr.

Das politische Anliegen erreichte die breite Zuger Öffentlichkeit – dank gezieltem Social-Media-Einsatz – schnell. In nur zwei Wochen konnte das Komitee über 800 Unterschriften sammeln. In der Neuen Luzerner Zeitung erklärte ich, weshalb sich politische Anliegen dieser Art so schnell im Social Web verbreiten: «Ein Thema wie der Schüler-Pass ist für einen solchen Auftritt geradezu prädestiniert. Es ist eine emotionale Angelegenheit, die sich einfach erklären lässt und viele verschiedene Leute betrifft.»

Lesen Sie hier den ausführlichen Artikel von Samantha Taylor.