Für viele Schweizer Firmen gehört ein Auftritt in den Social Media inzwischen zum guten Ton. Ob Migros, Swisscom oder Nespresso – gerade die Grossunternehmen lassen sich diese Auftritte auch etwas kosten. Die Migros zum Beispiel investiert 500 Stellenprozente für ihre Aktivitäten im Social Web. Weil sich aber der Firmenertag, wie die 20 Minuten Online berichtete, oft nicht festmachen lässt und die Frage nach dem konkreten Nutzen in der Luft hängen bleibt, machen viele Schweizer Unternehmen noch einen Bogen um Social Media.

Seitens der User sieht es da schon anders aus. Laut der zitierten Umfrage von Marktagent.com versprechen sie sich ziemlich klar ihre Nutzen der Gefällt-mir-Angabe: Sie erhoffen sich so direkt von speziellen Angeboten zu erfahren, seien es Wettbewerbe oder Sonderaktionen. Gleichzeitig aber drücken sie mit der Gefällt-mir-Angabe vor allem auch ihr Interesse und ihre Begeisterung für das Unternehmen aus. Das darf nicht unterschätzt werden. Und deshalb sehe ich auch genau hier grosses Aufholpotenzial. Die Unternehmen könnten kommunikativer auftreten und sich wie die Migros auch zum Ziel setzt, vermehrt den «Dialog mit den Kunden» suchen.

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