Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management schreibt Jasmina Imamovic:

Moritz Zumbühl, der sein Studium auf „später“ verlegt hat, ist heute CO Gründer und CEO von FEINHEIT GmbH. Er führte uns durch den Samstagnachmittag und verriet, dass Social Network ein alter Hut sei.

Was früher die Tupperware-Parties waren, sind heute die Communities. Dabei ist Mund-Propaganda das Geheimrezept. Durch die Verfeinerung der Technologie, wurde die kommerzielle Nutzung immer einfacher. Doch auch hier braucht es eine klare Vision, Kompromissbereitschaft und eine ganze Menge Geduld. Denn der Aufbau von Networks und Communities ist ein knallharter Job. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass das Thema eventuell genau niemanden interessiert.

Der Aufbau von Networks und Communities erfordert ein interdisziplinäres Team. Es braucht jemand der:

  • strategisch und flexibel lenkt und denkt
  • gute Menschenkenntnisse hat
  • die Technik des Internets beherrscht

Speziell verinnerlicht haben wir uns die Nischen-Netzwerke. Nischen-Netzwerke nutzen gesellschaftliche Interessen und Themen, um spezifische Zielgruppen anzusprechen. Sie verbinden Menschen mit ähnlichen Affinitäten und bauen auf bereits bestehende Verbindungen zwischen Menschen auf. Diese Communities können um einen Brand oder eine Aktivität herum positioniert und aufgebaut werden. Doch was suchen die Mitglieder in den sogenannten Nischen-Netzwerken? Sie wollen Passionen teilen, zusätzliche Angebote nutzen und einfach nur Spass haben.

Was sind die Vorteile solcher Communities?

  • Es wird direkt eine engagierte Gemeinschaft angesprochen
  • Eine Wissensdatenbank wird aufgebaut
  • Man wird global erreichbar
  • Verbundenheit / Loyalität wird erhöht
  • Geschäftsmodell wird erweitert

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Nischen-Netzwerke sehr nahe am Leben der Zielgruppe angesiedelt sind. Sie erlauben eine Langzeitbeziehung und sind ein sehr gutes Tool um Informationen und Daten über die Zielgruppe zu generieren.