Die Stadtpolizei Zürich will vom Freitag, 6 Uhr 30, bis zum Samstag, 6 Uhr 30, über den Kurznachrichtendienst Twitter live von vielen ihrer Einsätze berichten. Damit soll laut einer Mitteilung ein direkter Einblick in die Vielfalt der Polizeiarbeit geboten werden.

Jährlich gingen rund 160 000 Notrufe ein, aus welchen sich etwa 60 000 Einsätze ergäben, teilt die Medienstelle weiter mit. Nicht immer gehe es dabei um die Aufklärung von Delikten oder die Festnahme von Straftätern, sondern Polizisten hälfen in den verschiedensten Situationen, berieten und betreuten Menschen in Not oder erledigten Dinge, für die niemand anders zuständig sei.

Auf www.twitter.com/stadtpolizeizh beziehungsweise unter dem Hashtag #stapo24 werden die Einsätze zeitnah verbreitet. Die Tweets werden auch auf der Website www.stadtpolizei.ch zu lesen sein. Die Fachstelle Social Media Management der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich begleitet die Aktion. Bei dieser werde dem Daten- und Persönlichkeitsschutz grosse Bedeutung zugemessen, schreibt die Stadtpolizei. Es gebe natürlich auch Einsätze, die aus taktischen Überlegungen oder aus Gründen der Pietät nicht öffentlich gemacht würden. Sonst aber wolle man der Bevölkerung ein möglichst authentisches Bild vermitteln.

Erschien in der NZZ vom 01.12.2011