Der dritte Tag unserer Study Tour startet in der Homebase The Vault ganz im Zeichen der Startups im Silicon Valley mit Okera, The Fairshare Model und Vite Labs. Es berichtet Thomas Keiser und Michelle Gisler.

Als Einstieg diskutieren wir mit Paul, der zusammen mit Gert an der University of Berkeley, studiert hat, über das Preisniveau in der Bay Area und vergleichen dieses mit der Schweiz. Anschliessend führt die Diskussion zum eigentlichen Thema: Daten und deren Haltung. Amandeep Khurana, der CEO von Okera, startet mit seiner Präsentation.

Daten sind für das Business von grosser Bedeutung. Immer mehr Firmen entdecken dies und suchen nach Lösungen. Hier kommt Okera zum Zug, denn sie kümmern sich um Data Protection & Governance.

Amandeep Khurana zeigt die folgenden drei Nutzergruppen auf:

Why do they care?

Sie sind interessiert an den Daten, den Tools, den Use Cases sowie an User Regulatoren.

Data Lakes: Check-in

The missing capability: Agile Data Protection and Governance

Democratizing Access to data requires managing Access and governance at scale.

What does it mean?

Agile Data Protection and Governance for Data Lakes

Vite Labs

Luke Kim, der CMO von Vite Labs, übernimmt den Slot von Karl M. Sjorgren, der etwas Verspätung hat. Er ist mit Juliet (Operations Manager) gekommen. Sie übernimmt das Fotografieren, er das Präsentieren. Und das kann er! In einer knappen Stunde gibt er uns einen Einblick in die Welt von Blockchain und erklärt, was Vite Labs genau macht. So stellt man sich ein erfolgreicher Pitch im Silicon Valley vor.

Durch die Fortschritte der Blockchain Technologie entstand Vite Labs mit ihrer leistungsstarken, dezentralen Applikationsplattform, welche Anwendung für den öffentlich sowie privaten Sektor bietet.

Luke stellt uns ein aktuelles Projekt für die Stadt Syracuse vor. Dieses Projekt beinhaltet ein Crowdfunding-System, welches die Vergabe von Krediten an Einwohner ermöglicht, welche ein geringes Einkommen haben. Mit der neuen Währung SyraCoin können die Einwohner beispielsweise Kinotickets oder Parkplätze bezahlen.

Vite Labs hat 40 Mitarbeiter, wovon die meisten Backend Entwickler sind. Das Startup startete Anfangs 2018 und bekam im Mai 2018 30 Millionen Funding.

The Fairshare Model

Beim Fairshare Model handelt es sich um ein Modell, das die Interessen von Investoren und Mitarbeitern in Einklang bringt. Als weiterer Vorteil soll dieser Ansatz die Unternehmungen, die Schwierigkeit für Eigenkapitalfinanzierungen haben, befähigen, öffentliche Investoren zu finden. Darüber hinaus hat es das Potenzial, Unternehmen bei der Gewinnung und Verwaltung von Humankapital zu unterstützen.

Das Fairshare-Modell legt keinen Wert auf die zukünftige Performance und   bietet Preisschutz für IPO-Investoren, die abstimmen, aber nicht für Mitarbeiter handeln können. Die Aktien werden dabei auf der Grundlage von Leistungsmeilensteinen handelbar, die auch Messungen des sozialen Nutzens beinhalten. Weiterführende Informationen gibt im Blog von Karl Sjorgren.

Reflexion im Park

Da bereits die Hälfte der Study Tour vorbei ist, soll darüber reflektiert werden, was man bis dahin mitnehmen konnte und wie man dies zuhause umsetzen will. Alle sammeln 2-3 Ideen und stellen diese den Mitstudenten vor – Die “beste” Idee wird ausgereift und soll dann zuhause in den ersten 5 Tagen, mit 2 Personen und CHF 50 umgesetzt werden.

HWZ Fireside Chat

Das krönende Ende des Tages findet erneut in der Base statt. Jasna Hilkinger interviewt Colin Crandall. Die beiden haben den Bachelorstudiengang vor 12 Jahren zusammen an der HWZ absolviert und sind immer noch in Kontakt. Colin gab seinen Job bei einer kleinen Privatbank auf und zog zuerst nach New York, dann nach San Francisco, um für eine grosse Techfirma zu arbeiten.

Nie wissen, was als nächstes kommt, welche Herausforderungen auf ihn warten – das mag Colin an seiner “neuen” Tätigkeit. Dies ist gleichzeitig aber auch die Schattenseite. Im Silicon Valley wird viel gearbeitet, 9 to 5 gibt es nicht und man muss bewusst darauf achten, dass die Work-Life-Balance nicht vergessen geht.

Vergleicht man die beiden Städte Zürich und San Francisco, könnte man denken, die Wohnsituation sei der grösste Unterschied. Colin findet, überall ist es gleich teuer. Ihn stören viel mehr die öffentlichen Verkehrsmittel in den USA: Ohne Auto wäre er aufgeschmissen.