Vom letzten Tag der Silicon Valley Tour des CAS Digital Leadership berichtet Claudio Kneschaurek.

Eine vielseitige und spannende Study Tour durch das Silicon Valley neigt sich langsam dem Ende zu. Ein Highlight mit dem Besuch des nach Umsatz weltweit viertgrössten Softwareherstellers SAP steht aber noch bevor. Wir dürfen uns also wieder auf einen spannenden Tag freuen.

Smoky air in San Francisco

Leider brennen mittlerweile nicht nur die Köpfe der Teilnehmenden, sondern auch grosse Gebiete im Bundesstaat Kalifornien. Winde tragen die Rauchwolken dieser Waldbrände direkt nach San Francisco und so ist es eine traurige Tatsache, dass San Francisco am heutigen Tag die weltweit schlechteste Luftqualität ausweist. Grund genug für die Gesundheitsbehörde der Stadt die höchste Alarmstufe auszurufen. Echte HWZ Digital Leader lassen sich aber davon nicht aus dem Tritt bringen und rüsten sich entsprechend aus.

Dank den Masken konnte das Programm dann im gewünschten Rahmen absolviert werden.

Innovationen rund um SAP

Wie eingangs erwähnt steht mit dem Besuch von SAP noch ein echtes Highlight an. Mit SAP öffnete uns der nach Umsatz gemessen weltweit viertgrösster Softwarehersteller die Türen. Im Rahmen des Programms SAP.iO, welches interne und externe Innovationen fördert, gibt uns SAP einen Einblick in ein sehr dynamisches und spannendes Modell. SAP möchte sich mit diesem Programm aktiv daran beteiligen, die Software weiterzuentwickeln und spannende sowie innovative Ideen rund um SAP weiterzuverfolgen.

Die drei Challenges für jede Unternehmung

SAP zeigt auf, mit welchen drei Herausforderungen aktuell die meisten Unternehmungen zu kämpfen haben. Sie sind zentral, denn dadurch lässt sich auch der Need des Programms SAP.iO erklären.

  1. Was möchten die Kunden wirklich und wie können wir die besten Customer Experiences für sie liefern?
  2. Wie können wir Innovationen finanzieren und morgen wachsen während wir heute weiter profitabel produzieren?
  3. Wie setzen wir unsere Talente besser ein, um sie zu motivieren und sie längerfristig an die Unternehmung zu binden?

Mit SAP.iO möchte SAP in diese Problemstellungen eintauchen. Sie möchte mit dem Programm Präsenz markieren, lernen und sich entsprechend weiterentwickeln. Eindrücklich zu hören, dass SAP mehrmals unterstreicht, dass sie von den Start Ups auch lernen möchte. Ich sehe diese Einstellung als Key, um in dieser schnelllebigen Zeit tatsächlich bestehen und sich mit dem Markt weiterentwickeln zu können.

Nicht nur die Start Ups können die Kunden ins Zentrum stellen und versuchen zu helfen, sondern auch die bereits bestehenden grossen Unternehmungen. Diese Unternehmungen sammeln seit Jahren Daten und sind auf der ganzen Welt vernetzt. Sie können Start Ups Türen auf der ganzen Welt öffnen und so können innovative Ideen getestet und weiterentwickelt werden. Das ist indirekt auch ein Erfolgsfaktor von SAP, welche weltweit vernetzt ist und einen guten Ruf geniesst. Innovative Start Ups sind interessiert mit SAP zusammenzuarbeiten. Die SAP unterstreicht, dass das Programm für beide Seiten eine Win/Win-Situation darstellt.

Die Kunst kommt zum Schluss

Am Nachmittag stand der Besuch des San Francisco Museum of Modern Art an. Vielleicht gerade passend, denn nach dem obligaten Debriefing zeigte sich schnell, dass es wahrscheinlich auch eine Art Kunst ist, die Silicon Valley Erfolgsfaktoren in die Schweizer Grossunternehmen zu implementieren.

Die Methoden, um dieses Kunststück zu schaffen, haben wir in diesem Kurs und insbesondere auch hier im Silicon Valley jedoch gelernt. Jetzt gilt es, das Gelernte und die vielen Eindrücke zu verdauen, die richtigen Schlüsse zu ziehen und diese im eigenen Unternehmen versuchen einzubringen.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Gert ChristenManuel Nappo und Patrick Comboeuf für die super organisierte Tour durch das Silicon Valley. It rocked!