Aus dem Unterricht des CAS Mobile Business mit Manuel P. Nappo berichtet Oktay Alan:

Das neue Semester mit dem Schwerpunkt Mobile Business hat begonnen und wir freuen uns auf spannende Lerninhalte und interessante Referate sowie Diskussionen. Am ersten Kurstag stellt uns Manuel P. Nappo die Kursinhalte und das HWZ Mobile Strategy Modell vor. Die Vorstellungsrunde erfolgte über Twitter, was für einige Studenten zugleich ein Crash-Kurs in Sachen Soziale Netzwerke bedeuten sollte.

Einige Fakten

Zu Beginn wurden einige interessante und erstaunliche Fakten rund um das Thema Online- und Mobiletraffic präsentiert. Was mit einem Telefonanruf von einem Mobiltelefon am 03. April 1973 begann, entwickelte sich zu einer Demokratisierung des Informationszugangs. Beeindruckend sind die Online Aktivitäten in Zahlen welche in 60 Sekunden generiert werden (siehe Grafik unten).

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Schaut man sich im Detail an, welches Device den meisten Web Traffic für sich beansprucht, ist es mit 56% immer noch der gewohnte Laptop & Desktop. Wird die Wachstumsrate als Indikator genommen, wird schnell ersichtlich, dass die Mobilen Geräte im Verhältnis zu den anderen Geräten eine sehr starke Entwicklung aufweisen.

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Herausforderungen

Die damit verbundene Entwicklung bringt weitgehend neue Herausforderungen mit sich, welche die Unternehmen irgendwie bewältigen müssen. Je nach Komplexität einer Mobile Strategie kann das Ausmass an Aufwand die unternehmerischen Ressourcen an ihre Grenzen bringen. Die ständige Erreichbarkeit beeinflusst unsere Tagesabläufe und Gewohnheiten in jeder Hinsicht. So erschwert die Medienvielfalt und die damit verbundene Atomisierung die Kommunikation mit unseren Kunden. Letztlich stellt sich die betriebswirtschaftliche Frage, generieren wir überhaupt einen Gewinn mit unserer Strategie? Hat Mobile überhaupt eine Business Relevanz oder befinden wir uns in einem ungerechtfertigten Hype? Absolut nicht. Es geht nicht darum, ob Mobile eine Business Relevanz hat oder nicht, sondern es geht vielmehr darum, wie die geeignete Mobile Strategie umgesetzt werden muss. Denn die Umsatzzahlen und der Datentraffic im Mobile Bereich sprechen für sich: Sie steigen konstant an und werden definitiv weiter nach oben wachsen (siehe Grafik).

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Definition von Mobile Business

Eine einheitliche Definition von Mobile Business zu finden ist nicht einfach.  Aus dem Kursinhalt wird folgende Definition vorgeschlagen:

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Zu erwähnen hier sind auch die Erfolgsfaktoren des Mobile Business, wie wir es heute kennen:

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Nun stellt sich die Frage, sind wir am Ende der Fahnenstange angelangt? Nein. Aktuell wird von «Ubiquitous Business» gesprochen, was die Einbindung von «intelligenten Produkten» mit sich zieht. Kurz gesagt: Ein Anwender ist mit vielen Computern oder Geräten verbunden.

Des Weiteren wird die Zukunft des Mobiles von folgenden Kriterien bestimmt sein:

  • Intuitiv: einfacher in der Handhabung
  • Dynamisch: adaptiver in der Handhabung
  • Seamless: nahtlose Übergänge
  • Hard-Wired into Business Models
  • Ubiquitous

HWZ Mobile Strategy Modell

Das HWZ Mobile Strategy Modell soll als Plattform für die Entwicklung von Mobilen Strategien dienen. Ein gemeinsames Verständnis bezüglich Terminologie unterstützt und vereinfacht Diskussionen und deren Messung von Mobilen Programmen. Anhand von Best Practices werden Bespiele präsentiert und Werkzeuge vermittelt, welche für Mobile Business Lösungen marktreif sind.

Evernote

Zum Abschluss des Einführungstages besichtigen wir die Büroräumlichkeiten von Evernote. Nach einem komprimierten Intro über die wichtigsten Funktionen von Evernote, gab es anschliessend ein feines Apéro in einer lockeren Atmosphäre! Der Blogbeitrag zum zweiten Kurstag vom 02.09.2016 findet ihr im Blogartikel Mobile Strategy und Agenda Settings von Adi Allenbach.

Last but not Least: administratives zum CAS

Damit der Zertifikatslehrgang CAS MOB 16-2 bestanden wird und die so wohltuenden 15 ECTS akkreditiert werden, sind folgende Kriterien zu erfüllen:

  1. 80% Präsenzzeit
  2. Zertifikatsnote mind. 4, bestehend aus…
  • Zertifikatsarbeit (60% der Endnote)
  • Mündliche Prüfung (40% der Endnote)
  • Blogbeitrag (0,5 Abzug bei Endnote falls nicht eingereicht)