Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management berichtet Markus Wirth:

Heute mussten wir so richtig arbeiten. Und das am Samstagmorgen, bei strahlendem Sonnenschein. Los ging es gleich mit einer ersten Gruppenarbeit. Bäng – 2 Gruppen am Flipchart – worum geht es technisch und inhaltlich bei Blogs? Zur Auflockerung kurz etwas Theorie und dann gleich die 2. Gruppenarbeit: dieses Mal 4 Gruppen – 4 Blogs von Firmen analysieren.

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10 Uhr, erste Pause, hoch verdient mit bereits 2 Gruppenarbeiten hinter uns. Nach der Pause weiter mit Theorie. Hier die wichtigsten Erkenntnisse daraus:

Wieso ein Corporate Blog oder was macht einen Blog wertvoll?

Ein Blog…

…ist ein sehr gutes Medium, um direkt mit seinen Kunden zu sprechen

…hilft Informationen zeitnah zu vemitteln

…transportiert Branding und Identity der Organisation

…ist unabhängig von externen Diensten

…vereint statische und dynamische Inhalte in verschiedenen Formaten

…arbeitet hervorragend mit SoMe zusammen

…ist, wenn richtig gemacht, ein guter Freund der Google-Suche (Stichwort: SEO)

…ist wie schon im Titel gesagt, das Zuhause unseres Contents

Aber, bevor ich einen Blog starte, müssen drei entscheidende Fragen geklärt sein

  1. Für wen schreibe ich den Blog (ganz konkret)
  2. Für welches Problem schreibe ich den Blog? (was möchte ich bewirken)
  3. Für welchen Job schreibe ich den Blog? (was habe ich davon)

Und einmal mehr: Content Rules

Übrigens, wer keine Ideen für Content hat, kann sich an bestehenden Inhalten, Kundenfragen, Fachartikeln, Studien, Web-Statistiken orientieren, oder sich gleich einen anderen Job suchen.

Blog-Formate

Die erste Ebene eines Blogs ist der Teaser. Hier gilt es sich zu überlegen:

  • Was braucht meine Geschichte?
  • Wo wird sie konsumiert?
  • Von wem wird sie konsumiert?
  • Mit welchem Ziel?

Je nachdem eignen sich Text, Bild, Video, Slideshows, Infografiken als mögliche Formate. Wichtig aber: hier muss das Publikum animiert werden weiterzulesen. 

Auf der zweiten Ebene folgen die eigentlichen Inhalte. Die Hauptfragen dazu:

  • Welche Charakteristik hat mein Thema?
  • Was macht es attraktiv?
  • Wie kann ich es anders als erwartet verpacken?
  • Was unterstreicht meine Aussage?

Anstatt reinem Text und Bild, können Formate wie z.B. Listicles, Longform, Data Journalism, Cards, Daily Briefings interessante Alternativen sein.

Fazit: ein spannender, vielseitiger und interaktiver Morgen zum Thema Corporate Blog. Sehr kurzweilig und souverän moderiert von Karin Friedli. Und die Sonne war auch in der Mittagspause noch da.