Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management berichtet Ivan Sosio:

Willkommen im 21. Jahrhundert, die neusten Technologien, speziell die führenden Social Media Plattformen verändern die globale Wirtschaft in einem atemberaubenden Tempo. Es entstehen neue Geschäftsmodelle wogegen alte von der Bildfläche verschwinden. Gute Geschäftsbeziehungen spielen in einer immer stärker vernetzten Welt eine immer grössere Rolle. Dies ist die Grundlage für das weiterhin starke Wachstum von Business Network Plattformen wie Linkedin und Xing. Kontakte und Beziehungen pflegen sowie Karrierechancen erhöhen stehen dabei im Vordergrund.

Michel Ganouchi hat uns während einem halben Tag Informationen zu den aktuellen Trends und Entwicklungen geliefert. Er hat uns vor Augen geführt, dass man in Zukunft an diesen Plattformen nicht vorbeikommt, wenn man sich beruflich weiterentwickeln will. Heute werden rund 50% aller Aufträge oder Jobs über Beziehungen vergeben. So sind im Zuge der letzten 10 Jahre u.a. vertikale Jobbörsen, Selektions- und Führungsinstrumente, Karrierehilfen und vieles mehr auf diesen Plattformen entstanden.  Wir haben die Vor- und Nachteile von XING und LINKEDIN diskutiert und verglichen. XING ist mehr auf den Deutschsprachigen Raum ausgerichtet wogegen LINKEDIN vermehrt bei einer international orientierten Mitgliederschaft verbreitet ist. Auch spielen dabei Industriespezifische Aspekte (Industriesprache) eine Rolle. In Bezug auf die Kosten bestehen keine grossen, wesentliche Unterschiede. Nachfolgend relativ aktuelle Zahlen zu der Mitgliederanzahl:

Nutzer weltweit

Linkedin                              Xing

277 Mio (Juli 2013)            14 Mio (Juli 2013)

Nutzer D-A-CH

Linkedin                              Xing

4 Mio  (Juli 2013)                7 Mio (Juli 2013)

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Fazit: Business Netzwerke werden weiter wachsen und sich entwickeln. Dies wird neue Geschäftsmöglichkeiten für den Arbeitsmarkt eröffnen. Auch kann der Arbeitgeber mittels Plattformen wie KUNUNU (von XING 2013 gekauft) an dieser Entwicklung partizipieren.

Ein eigenes, professionell gestaltetes Profil auf solch einer Plattform ersetzt in Zukunft den CV und kommt einer Handschriftprobe gleich. In Zukunft wird es ein Bewerber auf dem Arbeitsmarkt schwer haben, wenn z.B. eine kommunikative Person gesucht wird und der Kandidat nur über wenige Kontakte auf seinem XING oder LINKEDIN Profil verfügt.

Generell empfiehlt es sich, den altgedienten Visitenkartenordner oder die mit Visitenkarten gefüllte Schubladen zu entsorgen resp. zu entrümpeln. Die Geschäftsbeziehungen werden auf diese Art und Weise elegant ins digitale Zeitalter überführt. Auf beiden Business Netzwerk Plattformen, XING und LINKEDIN gleichzeitig  präsent zu sein,  ist bestimmt kein grosser Nachteil.

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