Aus dem Unterricht des CAS Disruptive Technologies mit Elias Zurbuchen berichtet Thierry Kellerhals.

Gespannt und voller Erwartung ist die Gruppe des CAS Disruptive Technologies (DTC17-2) bei dem Unternehmen Y&R Group in Zürich eingetroffen. Y&R konzentriert sich auf die perfekte Synergie zwischen digitalem Know-How und kreativem Können. Herzlich Willkommen geheissen wurden wir von Elias Zurbuchen, welcher heute mit uns in die Virtual Reality eintauchte.

Zuerst erfolgte eine gemeinsame Begriffsdefinition von Virtual Reality: “Als virtuelle Realität (VR) wird die Wahrnehmung der virtuellen Wirklichkeit in einer computergenerierten Umgebung bezeichnet”. Danach erklärte Elias in einem zwei-stündigen Vortrag die geschichtlichen Hintergründe von VR und wie sich diese über Zeit weiterentwickelte. Anschliessend wurde die darunterliegende Hardware identifiziert und gemeinsam besprochen sowie auch die wichtigen Do’s and Don’ts um VR Projekte erfolgreich umzusetzen.

VR wurde erstes Mal 1956 als Sensorama auf dem Markt vorgestellt. Danach kam 1966 das erste auf dem Kopf tragbare System, welches jedoch eine knappe Tonne wiegte und folglich in der Decke fest verankert werden musste. Danach wurde es etwas ruhig um VR bis 1994 mit dem Virtual Reality Helm VFX-1.

Palmer Lucky gründete die Firma Oculus Rift 2012 zusammen mit Entwicklerlegende John Carmack, welches die VR wieder aufleben liess. Dadurch war spätestens 2013 der Hype zurück. In 2017 sind die ersten Dritthersteller auf VR aufgesprungen. Nebst Oculus, Sony, und HTC kommen jetzt auch DELL, HP, ACER in den Wettbewerb dazu.

Um die VR richtig geniessen zu können braucht es eine entsprechende Hardware dazu. Dies kann generell in Low, Medium, High unterteilt werden:

Danach kann die Entwicklung beginnen. Entweder kann dies durch Filming oder Live-Rendering gemacht werden. Mit GoPro Fusion (EUR 750) kann 3D Filming zukünftig sehr einfach und von Jedermann gemacht werden. Im Live-Rendering sind derzeit Unity sowie Unreal Engine die zwei stärksten Player auf dem Markt. Unity hat einen Film gemacht “Adam”, welcher komplett gerenderet wurde, ohne etwas zu filmen. Eine eindrückliche Produktion ist folgende, welche ebenfalls komplett computerbasiert aufgebaut wurde.

Die Landscape um VR und AR ist sehr vielfältig und unterschiedliche Unternehmen spezialisieren sich in verschiedenen Bereichen.

VR hat Y&R Group Switzerland eingesetzt, um emotionale Momente zu kreieren. Dabei wollte Y&R Leute, welche im Altersheim sind den Wunsch erfüllen, nochmals an gewisse Destinationen zu reisen. >> https://docs.google.com/file/d/0Bx6q05rzCfMBd3BpTkNLbzdNcTA/preview

Während der Pause gab es einen kurzen Rundgang durch die Räumlichkeiten von YR.

Nach der Pause ginge es weiter mit der Unterscheidung von Virtual Reality (VR) zur Augmented Reality (AR) zu Mixed Reality (MR). Diese Unterscheidung hat Elias mit zahlreichen Beispielen illustriert:

Im September 2017 wurde das ARKit (Apple) und ARCore (Google) für die Entwicklung von Augmented Reality-Applikationen herausgegeben. Der neuste Hype ist Magic-Leap, welch bereits eine Investitionsumme von 4.5 Milliarden hat. Niemand weiss jedoch genau, was sie machen. Jedoch sollte das Produkt im 2018 vorgestellt werden. Die Enthüllung dieses Geheimnis dürfte also vorallem nächstes Jahr spannend zu verfolgen sein.

Anschliessend wurden wir ins Innovation Lab geführt, in welchem wir die neusten Entwicklungen austesten durften. Die Bilder sprechen für sich selber :)…

Herzlichen Dank Elias für diesen tollen und informativen Nachmittag sowie die interessanten Einblicke in die Welt von Virtual- und Augmented Reality!