Aus dem Unterricht des CAS Social Media Management zum Thema „Markenführung im Social Web“ berichtet Sibylle Nussbaumer:

Während Jahren bildeten Marken ihre Identität. Diese entstanden durch Rückschlüsse der Kommunikation, des Verhaltens und des Designs. Zukünftig werden Glaubwürdigkeit und die Persönlichkeit entscheidende Faktoren und somit zur Herausforderung von Social Media.

Wer nicht authentisch ist, der verliert.

Je klarer und eindeutiger das visuelle Bild eines Unternehmens gestaltet ist, desto weniger Worte sind notwendig, um das Unternehmen mit allen Merkmalen zu identifizieren.

Im mächtigen Informationsüberfluss (2% der gesamten Kommunikation erreicht die Zielgruppe, aber nur 0.004% erreicht schliesslich deren Bewusstsein) kommt das AIDA-Modell häufig zu kurz. Unternehmen konzentrieren sich zu fest auf „Attention“ um aufzufallen und verlieren so ihre Identität. Hier wird äusserst wichtig, dass die Konsistenz der Botschaft, egal ob online oder offline, gegeben ist.

Markenaufbau

Für die erfolgreiche Kommunikation muss ein Unternehmen absolut Transparent agieren, die Dialoggruppen (Communities) einbinden und den Kern erlebbar machen. So gewinnt es am schnellsten das Vertrauen der Öffentlichkeit. Durch den Dialog findet sich das Unternehmen neu in der Rolle des Moderators und der Nutzer gestaltet aktiv das Markenerlebnis mit.

Nicht die halbe Wahrheit erzählen, sondern auf Augenhöhe mit dem Konsumenten kommunizieren.

Zudem kommt der Unternehmenskultur eine wichtige Rolle zu. Der Mitarbeiter muss Social Media aufnehmen, leben und selbst Teil der Marke werden. Es geht nicht mehr nur ums Produkt, sondern um den Kundenservice, die Zufriedenheit und die einzigartige, inspirierende Erfahrung…

… hin zum Dienstleistungsgedanke innerhalb und ausserhalb der Organisation.